Ein Jahr Kanada – Tips und FazitOne year in Canada – tips and conclusion

 Reiseziele – das sollte ihr euch ansehen

Hawaii

Nach Hawaii zu fliegen ist relativ günstig und natürlich viel günstiger als von Deutschland aus. Ich war 6 Wochen auf Big Island und es waren die besten 6 Wochen meiner Kanadareise, wenn nicht sogar meines Lebens und ich werde auf jeden Fall wieder kommen. Die Leute sind alle sehr gechillt und die Natur ist atemberaubend schön und sehr vielfältig. Die touristischen Inseln Oahu und Maui kann man getrost weg lassen was ich gehört habe. Kauai steht auf meiner To-Do-Liste wenn ich zurück komme. Es soll die schönste aller Inseln sein.
Wer mehr über Hawaii erfahren möchte kann hier weiter lesen:

Vancouver Island

Ich war zweimal auf Vancouver Island. Die Natur ist vor allem durch den Regenwald anders als man von Kanada erwarten würde. Während es im November (Regenzeit) Dauerregen gab, hatte ich beim zweiten Besuch im Juni wesentlich besseres Wetter. Statt den West-Coast-Trail habe ich den wesentlich kostengünstigeren Juan-de-Fuca-Trail bewandert der seinem großen Bruder in Schönheit aber in nichts nachsteht. Tofino ist natürlich pflicht – aber teuer. Aber auch an der Westküste gibt es tolle Orte. Hier mehr dazu:

Kanadische Rockies

Am Ende meiner Reise ging es in die Rockies. Die National Parks sind natürlich einzigartig – allerdings auch von den Preisen und Restriktionen her. Wer wirklich etwas erleben will geht abseits von allen Touristen.

Meine Lieblingsfotos

Wandern in den Rockies – es kann abenteuerlicher werden

Wer wie ich lieber auf einsamen Pfaden ohne viele Menschen unterwegs ist und auch gern querfeldein wandert sollte sich das Buch “Scrambles in the Canadian Rockies” organisieren. Darin befinden sich Bilder von Bergen und eine rote Linie zeigt den Weg den man ungefähr hinauf kraxeln muss. Ich habe von diesem Buch leider erst zu spät erfahren und mich stattdessen das ein oder andere Mal über die Gebühren und Restriktion von Parks Canada aufregen dürfen.

Auto – ein Muss

Ein Auto gibt einem die nötige Flexibilität die man in diesem Weitläufigem Land benötigt.
Man sollte auf jeden Fall eines kaufen. Es sollte natürlich ein Auto sein, in dem man auch schlafen kann um Übernachtungskosten sparen zu können.
Ich habe den Fehler gemacht/ das Abenteuer gewagt und mir einen Minivan für 250 CAD gekauft. Es klingt nach einem Schnäppchen aber mit 2 mal abschleppen lassen und notwendige Reparaturen bin ich auf 1600 CAD gekommen. Dafür hätte ich mir auch einen ordentlichen Minivan kaufen können und hätte die Schereien nicht gehabt. Zum Schluss musste ich das Auto sogar noch verschrotten lassen und konnte es somit auch nicht wieder verkaufen.
Es kamen noch 500 CAD Versicherung (in BC) für 4 Monate hinzu. Auch hier hätte ich Geld sparen können, hätte ich gewusst, dass man weit aus weniger bezahlt wenn man einen kanadischen Führerschein hat. Ich war zu geizig die 70 CAD für den Umtausch zu zahlen – wie dämlich von mir.

 Arbeitsphasen – sollten intensiver sein

Wenn ich kein Geld mehr hatte, habe ich mir arbeit gesucht – logisch. Allerdings hatte ich immer nur Jobs bei denen ich maximal 4 Tage in der Woche und nicht mehr als 7 Stunden am Tag gearbeitet habe. Zudem musste man auch nicht kommen wenn mal einen Tag keinen Bock hatte oder das Wetter beschissen war. Das ist zwar relativ entspannt aber man spart kaum Geld an um weiter zu reisen. Somit war ich knapp 5 Monate nur in Kelowna.
Nächstes mal sollte ich lieber durchgänging arbeiten für mindestens 6 Wochen bis 2 Monate und mit mindestens 40 Wochenstunden bei 1-2 Jobs. – Die alternative ist, dass man bereits mit mehr als den vorgeschrieben 2500 CAD startet.

Winterjobs – die coolen Jobs

Da ich Dezember auf Hawaii war konnte ich mich leider nicht für einen Winterjob bewerben und bin nur ein einziges Mal Snowboard gefahren. Hätte ich erneut die Chance würde ich mir einen Job suchen, bei dem ich in meiner Freizeit immer Snowboarden gehen kann.
Bei Winterjobs hat man zwei (mir bekannte) Optionen. Wer lieber viele Leute um sich hat und auch gern Party macht, sollte sich in einem der vielen Skigebiete bewerben (Jobsuche).
Wer gern für sich ist oder eine kleine Gruppe vorzieht und gern Backcountry fahren möchte sollte sich bei einem Heli-Ski-Unternehmen bewerben. Hat man frei und es ist ein Platz im Helikopter verfügbar kann man mit in die Berge fliegen.

Lukrative Jobs – “Was is mit de Kohln?”

Wer schnell viel Geld verdienen möchte geht in die Ölindustrie oder Bäumepflanzen. Ersteres bedeutet schwerste körperliche Arbeit im Norden Albertas und ist wohl eher Männern vorbehalten ist. Die Arbeitszeiten betragen im Schnitt 12h täglich und mehr als eine Woche am Stück bevor man ein wenig frei hat. Der Verdienst mit bis zu 100.000 CAD im Jahr ist natürlich verlockend, für mich währe es jedoch nichts.
Bäume pflanzen währe schon eher etwas für mich, nur irgendwie habe ich mich nie so recht darum gekümmert. Dumm, denn hier kann man je nach Schnelligkeit bis zu 600 CAD am Tag verdienen. Um etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen: In seiner ersten Saison schafft man meist “nur” etwa 200 CAD am Tag und Erfahrene kommen schon einmal auf 400 CAD. 600 ist eher die Ausnahme. Generell sollte man schauen, dass man eine Firma findet, welche einen direkten Vertrag mit der Provinz hat und nicht mit anderen Unternehmen konkurrieren muss denn hier ist der Preis pro Baum um 1/3 höher.

Reisegefährten – Freunde sind wichtig

Auch wenn das alleine Reisen den Vorteil hat, dass man machen kann was man möchte und man natürlich viele nette Menschen trifft, waren es bei mir eher immer flüchtige Bekanntschaften für 1-3 Tage. Mehr als der übliche Smalltalk sind dann meist nicht drin und es ist doch schön ab und an tief gehender Gespräche führen können.
Weiterhin ist natürlich super wenn man die schöne Natur mit jemandem teilen kann und zusammen reisen spart natürlich auch Kosten. Sucht euch also eine nette und/oder zuverlässige Person und vielleicht könnt ihr eine gute Freundschaft aufbauen. Ihr könnte natürlich auch direkt aus Deutschland mit einem Freund aufbrechen. Ich habe zuweilen zwei Kieler beneidet denen ich öfter über den Weg gelaufen bin. Sie sind zusammen aufgebrochen und wussten somit immer, dass, auch wenn alles schief laufen sollte, ein guter Freund da ist.

Destinations – you should go there

Hawaii

Flying to Hawaii is relatively cheap and of course much cheaper than from Germany. I was 6 weeks on Big Island and it was the best six weeks of my Canada trip, if not of my life and I will definitely come back again. The people are all very laid back and nature is stunningly beautiful and very diverse. From what I have heard you can safely leave out the tourist islands Oahu and Maui. Kauai is on my to-do list when I come back. It should be the most beautiful of all the islands.
If you want to know more about Hawaii can read more here:

Vancouver Iceland

I was twice on Vancouver Island. The nature with the rainforest is unlike from what you expect from Canada. While there was continuous rain in November (rainy season), I had much better weather during my second visit in June . Instead of the West Coast Trail, I have hiked the considerably cheaper Juan de Fuca Trail which is not inferior in beauty compared to its big brother. Tofino is of course mandatory – but expensive. On the west coast there are great places as well. More here:

Canadian Rockies

At the end of my trip I went to the Rockies. The national parks are of course unique – so are the fees and restrictions . Those who really want to experience something should go away from all the tourists.

My favorite photos

Hiking in the Rockies – it can be more adventurous

Who ever likes to go on secluded paths without many people like me and also prefer hiking cross-country should get the book “Scrambles in the Canadian Rockies” . Inside are pictures of mountains and a red line shows the path which you have to scramble up. Unfortunately I have heard too late of the existence of this book and instead I got annoyed by the fees and restriction of Parks Canada.

Car – a must have

A car gives you the flexibility that you need in this rambling country.
You should definitely buy one. Of course it should be a car, where you can also sleep inside to save accommodation costs.
I have made the mistake / dared the adventure and bought a minivan for 250 CAD. It sounds like a bargain but it got towed 2 times and with the necessary repairs I came to 1600 CAD. For that amount of money I could have bought a decent minivan and not having all the trouble. In the end the car got scraped and so I also could not sell the car.
I paid 500 CAD insurance came (in BC) for 4 months in addition. Again, I could have saved money if I would have known that you pay much less if you have a Canadian driver’s license. I was too cheap to pay 70 CAD for the exchange – how stupid of me.

Working phases – should be more intense

If I had no money, I looked for work – logically. However, I always only had jobs where I have worked with a maximum of 4 days a week and no more than 7 hours a day. In addition, I also did not have to come to work day if was not in the mood or the weather was crappy. Although this is relatively relaxed but you hardly save money to continue traveling. So I spend 5 months in Kelowna.
Next time I would prefer to work constantly for at least 6 weeks to 2 months, with at least 40 hours per week with 1-2 jobs. – The alternative is that you already start with more than the required 2500 CAD.

Winter Jobs – the cool jobs

Since I was Hawaii in December I was not able to apply for a winter job and I only snowboarded once. If I had another chance I would get a job in where I can always go snowboarding in my spare time.
In winter you have two jobs options (which I know). Those who prefer a lot of people around and also likes to party, should apply in one of the many ski resorts  (job search only German).
Who prefers to be by himself or in a small group and who would like to go backcountry boarding should apply in a heli-ski companies. You can fly to the mountains, if you have a day off and it is a place available in a helicopter, .

Lucrative jobs – “Was is mit de Kohln?” (“What’s about the bucks?”)

If you want to earn a lot of money quickly you should go into the oil industry or plant trees. The first means heavy physical labor in northern Alberta and is probably more subject to men. The working hours amount to an average of 12 hours a day and more than one week at a time before you have a some days of. The merit with up to 100,000 CAD per year is of course tempting but still nothing for me.
Plant trees is something I would do. Somehow, I have never really arranged it. Stupid, because here you can make up to 600 CAD a day depending on how fast you work . To steal your thunder: In his first season you mostly “only” get about 200 CAD per day and experienced ones come already to 400 CAD. 600 is the exception. In general you should watch out that you find a company which has a direct contract with the province and does not have to compete with other companies because here the money per tree you get is lower by 1/3.

Traveling buddies – friends are important

Although traveling alone has its advantages because you can do whatever you want and of course you meet many nice people on the road but you mostly hang around with them for only 1-3 days. You can not expect tore than the usual small talk but it would be nice to have a profound discussions here and then.
Furthermore, it is great when you can share the beautiful nature with someone and traveling together also saves costs. Therefore you should team up with a nice and/or reliable person and maybe you can build up a good friendship. Of course you could  start directly with a friend from Germany. I envy those two German boys from Kiel sometimes I met during this year. They have set out together and therefore always knew that, even if everything goes wrong, a good friend is here.

“I’m looking for ways over water. I’m looking for ways back home”“I’m looking for ways over water. I’m looking for ways back home”

(Fritz Kalkbrenner – Back Home)

Meine Reise geht zu Ende und die Dinge werden besser.
Sammy, der Besitzer vom Abschleppunternehmen hatte nichts dagegen, dass ich drei Tage lang in meinem Auto neben der Werkstatt schlief damit ich wenigstens die Kosten für das Hostel nicht habe.
Diese drei Tage habe ich genutzt um alles, was ich nicht in den Rucksack packen kann los zu werden. Überflüssige Klamotten gehen an einen Secondhand-Laden in Banff und was noch von Wert ist, lagere ich bei Frederik ein der für anderthalb Monate in Lake Louise arbeiten wird. Ich hatte ihn von Banff nach Lake Louise mitgenommen – damals, als “Vengela Makel” noch fuhr.
Am Mittwoch fuhr ich noch einmal nach Banff ins Hostel um selbst noch einmal nach der Kamera zu schauen, denn die Rezeptionistin war beim telefonieren kurz angebunden und wollte sich nicht die Liste mit möglichen Orten, an denen die Kamera sein kann aufzählen lassen. Der Manager begleite mich ins Zimmer in dem ich die zweite Nacht verbracht hatte. Als erstes schaute ich in den Spind in dem ich meinen Rucksack kurzzeitig gestellt hat und da lag sie! Ich war total erleichtert aber auch etwas verwundert, dass niemand innerhalb von vier Tagen in den Spind geschaut hatte.
Abends ging ich mit Anna, wieder einmal eine Deutsche, zum Baseballfeld um dort Softball zu spielen. Letzendlich schauten wir aber nur zu, da ich keinen Handschuhe habe und die Einheimischen nicht wirklich mit Anfängern spielen wollten. Anna arbeitet im HI-Hostel in Lake Louise. Ich hatte sie den Tag zuvor kennen gelernt und sie mit einer langen Unterhaltung vom Arbeiten abgehalten, sodass sie sich dann sputen musste um alles in der Nachtschicht zu erledigen.

Gestern hatte ich 5 interessante Fahrer bis ich Calgary erreichte, die aber unterschiedlicher nicht sein konnten. Fangen wir einmal von hinten an:

Kananaskis – Calgary
Nach nicht einmal zwanzig Minuten warten nahm mich der Australier Leon mit. Eigentlich waren es eher 10 Minuten, da ein Polizist unbedingt einen Autofahrer direkt neben meinem Rucksack kontrollieren musste. Da keiner eigentlich weis, ob per Anhalter fahren nun legal oder illegal ist, lies ich den Daumen erst einmal unten (Ich hab gerade etwas recherchiert: In Alberta ist es legal allerdings an Kanadas großen Highways nicht und ich stand am Highway 1 – Transcanada-Highway.).
Leon ist selbst 15 Jahre lang von Ort zu Ort gezogen. Dabei hat er bereits alles mögliche gemacht und ist jetzt Autor und Filmproduzent und besitzt zu dem noch einige Eigentumswohnungen in Calgary – wie viel von dem stimmt, bin ich mir allerdings nicht sicher.

Canmore – Kananaskis
Nach exakt 2 Stunden endlosem Warten wurde ich letztendlich von einem Iren eingesammelt, der nach Kananaskis fuhr um dort zu kajaken. Er meinte ich hätte ich mich direkt an den Highway stellen sollen dann würde ich innerhalb von 10 Minuten eine Mitfahrgelegenheit bekommen, was ich dann später auch tat.
Der Ire mit unbekannten Namen hat 15 Jahre lang in Russland in der Tourismusbranche gearbeitet bis er schließlich in Kanada gelandet ist und war früher natürlich und nicht nur aufgrund seiner Arbeit in der ganzen Welt unterwegs.

Banff – Canmore
Frank hatte das beste Auto, in dem ich je mitgefahren bin: Ein Ford Mustang Cobra aus den 90igern mit 400 PS. Der brüllende Motor und wie das Auto nach vorn marschiert ist wenn Frank das Gaspedal durchgedrückt hat waren schon beeindruckend. Beim Aussteigen bedankte ich mich, dass er mir amerikanische Power gezeigt hat. Er grinste nur wie ein Honigkuchenpferd und fuhr mit aufheulendem Motor und durchdrehenden Reifen davon. Mit der dieser Aktion hatte er mir den Tag versüßt und ich muss jedes mal lachen, wenn ich daran denke.

Banff – Banff
Ein älterer Herr brachte mich von einer Abfahrt zur anderen Abfahrt in Banff da diese näher an Calgary liegt und ich eine größere Chance hätte eine Fahrer zu finden. Als er jung war, reiste er für 4 Monate durch halb Europa.

Lake Louise – Banff
Anna und sammelte mich ein. Kai war der Fahrer. Sie fuhren nach Banff um das Auto von Kai auf Anna zu überschreiben.

Am Flughafen in Calgary versuchte ich einen Standby-Flug zu erwischen. Das heißt man nimmt den nächsten freien Sitzplatz in einer Maschine und das meist zu einem sehr günstigen Preis. Wenn man Glück hat bekommt man direkt einen Platz, wenn man Pech hat kann es mehrere Stunden dauern oder es klappt nicht und man muss den nächsten Tag wieder kommen.
Ich war erst um 5 dort und alle Flüge nach Deutschland schon weg. Ich zückte meinen Laptop und schaute ob es vielleicht einen günstigen Flug für den nächsten Tag gibt. Denn gab es. Ich hab ihn gebucht auch wenn man vielleicht noch einmal 200 CAD sparen kann. Am Ende wäre ich dann aber 3 Tag erfolglos geblieben und hätte das Geld für Unterkunft und Essen ausgeben müssen.

Heute Nachmittag geht der Flug. Morgen bin ich in Deutschland.

(Fritz Kalkbrenner – Back Home)

My journey comes to an end and things are getting better.
Sammy, the owner of the towing company did not mind that I slept in my car next to the workshop so at least I have not had the cost of the hostel.
These three days I used to get rid of everything which I can not put it in the backpack. Superfluous clothes go to a thrift store in Banff and everything else what is of value I store at Frederik’s who will work for one and a half months in Lake Louise. I had taken him from Banff to Lake Louise – back when “Vengela Makel” was still driving.
On Wednesday I went to Banff to the hostel to look again for the camera again, because the receptionist was curt when making calls and did not want to hear the list of possible places where the camera could be. The manager accompany me into the room where I had spent the second night. First, I looked in the locker where I have placed my backpack briefly and there it was! I was totally relieved but also a bit surprised that no one had a look in the locker in four days.
In the evening I went with Anna (once again a German) to a baseball field to play softball. Ultimately, however, we were watching only because I have no glove and the locals did not really want to play with beginners. Anna works in the HI-Hostel in Lake Louise. I had met here the day before and I held here back from work with a long conversation, so that she had to hurry up to do all the her tasks in the night shift.

Yesterday I had 5 great drivers until I reached Calgary, but they could not be different. Let’s start from the back:

Kananaskis – Calgary
After not even waiting twenty minutes the Australian Leon took me to with him. Actually it was more like 10 minutes, as a policeman necessarily had to check a motorist right next to my backpack. Since no one knows whether hitchhiking is legally or illegally, I let the thumb down for now (I just did some research: In Alberta it is legal, however, on Canada’s major highways not and I was standing on Highway 1 – Trans Canada Highway.).
Leon himself moved from place to place for 15 years. He has already done everything possible and is now an author and film producer, and has to some condos in Calgary – I am not sure how much of the this is the truth.

Canmore – Kananaskis
After exactly two hours of endless waiting I was finally picked up by an Irishman who went to Kananaskis to paddle around there. He said I could have got a quicker lift if I had stood directly at the highway which I did later.
The Irishman with unknown name has  worked in Russia in the tourism sector for 15 years until he has finally landed in Canada and he also was formerly travelling around the world and not only due to his work.

Banff – Canmore
Frank had the best car in which I have ever sat in: A Ford Mustang Cobra from the 90s with 400 hp. The roaring engine and how the car is going forward when Frank has hit the accelerator were quite impressive. When getting out, I thanked him that he showed me American Power. He just grinned like a Cheshire cat and drove away with a revving engine and spinning wheels. He had made my day by this action and I have to laugh every time I think about it.

Banff – Banff
An elderly gentleman brought me from on highway exit to another in Banff which is closer to Calgary and I would have had a better chance to find a driver. He traveled for 4 months through half of Europe when he was young.

Lake Louise – Banff
Anna picked me up. Kai was the driver. They drove to Banff to overwrite the car of Kai on Anna.

At the airport in Calgary I tried to catch a standby flight. That means taking the next available seat in a machine and often at a very reasonable price. If you’re lucky you get directly a place, if you’re unlucky, it can take several hours or it does not work and you have to come back the next day.
I was already 5 when I reached the airport and all flights to Germany where already gone. I pulled out my laptop and looked whether there might be a cheap flight for the next day. I booked because there was a cheap flight. Although you may can save 200 CAD I did not want to gamble. In the end I would be but three days without success and had to spend the money  on accommodation and food.

This afternoon goes my flight. Tomorrow I am in Germany.

Vom Pech verfolgtHunted by bad luck

Seit Samstag vermisse ich meine Kamera. Sie wurde mir wahrscheinlich in Banff im Hostel aus meinem Rucksack gestohlen.

Gestern war ich auf dem Weg nach Jasper und habe den ersten Stopp am Crowfoot Gletscher Lookout eingelegt. Als ich weiterfahren wolle sprang der Motor zwar an, die Umdrehungszahl wurde dann aber immer geringer bis der Motor aus ging – die Benzinpumpe ist kaputt. Ich musste das Auto zurück nach Lake Louise schleppen lassen. Verschrotten ist günstiger als reparieren lassen und da das Auto nie viel wert war, werde ich das tun lassen.
Das Alles ist nicht nur teuer sondern auch ärgerlich. Ich muss jetzt hier in Lake Louise versuchen alles los zu werden, was nicht in meinen Rucksack passt und das ist eine ganze Menge. Schön wäre, wenn ich für einiges noch ein wenig Geld bekommen würde um einen Teil meiner Unkosten zu decken.

Aufgrund dieser Umstände und weil ich auch langsam genug Berge gesehen habe werde ich wahrscheinlich eher nach Deutschland zurück kommen als geplant …Since Saturday I miss my camera. It was me probably stolen in Banff at the hostel out of my backpack.

I was on the way to Jasper, yesterday and had the first stop at the Crowfoot Glacier Lookout. When I wanted to go on the engine started but the rpm got lower and lower until the engine died – the fuel pump is broken. I had to get the the car towed back to Lake Louise. Scrapping is cheaper than repairing and since the car was never worth much, I will do that.
All this is not only expensive but also annoying. I must now try anything to get rid of what does not fit in my backpack and that’s a lot, here in Lake Louise. It would be nice if I get a little money for some stuff to cover some of my expenses.

Under these circumstances, and because I have slowly seen enough mountains I will probably come back to Germany sooner as planned …

Vor und Zurück und das Wetter macht es willBack and forth and the weather does whatever it wants to do

Nach Golden fuhr ich in Richtung Whiteswan Lake. Unterwegs hielt ich in Invermere um Lebensmittel für meine geplante 5-tägige Wanderung entlang Rockwall im Kootenay National Park zu kaufen. Nach dem ich alles in Auto gepackt hatte, fragte ich spontan eine jungen Mann nach der nächsten Tankstelle. Mist, es war mir schon wieder passiert! Das Auto war abgeschlossen und der Schlüssel in der Zündung. Nach knapp einer Stunde umherfragen konnte ich schließlich im Segelfliegerbüro einen Metallkleiderbügel und einen Holzkeil abstauben. Dadurch, dass bereits vom letzen Mal wusste, was ich machen muss benötigte ich ich zwei Versuche und nicht einmal 3 Minuten und das Auto war offen.
Gegen Abend erreichte ich die Lussier Hot Springs. Diese sind glücklicherweise nicht für den Tourismus aufbereitet wie zum Beispiel Fermont oder Radium Hotsprings und in ihrer natürlichen Form belassen. Ich blieb ein paar Stunden dort und ich und meine Badehose stanken nach (ich schätze) Schwefel – der Nachteil das es nicht aufbereitet wird.

Am nächsten morgen fuhr ich die Forstwirtschaftsstraße weiter bis zum Whiteswan Lake von welchen mir Eric auf der Wanderung entlang des Juan de Fuca Trails  erzählt hatte. So imposant wie er ihn beschrieben hatte, war er dann leider doch nicht. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man ein schönes Wochenende dort verbringen kann und etwas abseits von den Touristen ist, da man 25 Kilometer der Forstwirtschaftstraße folgen muss. Diese ist meist eben und man könnte diese auch mit einem Sportwagen entlangfahren.

Einen Tag später wollte ich meine 5-tages Wanderung in den Kootenays starten. Die Karte zeigte an, das sich unweit des Beginns des Wanderwegs “Rockwall” ein Touristeninformation befindet. Dummerweise gehörte diese nicht zu Parks Canada und ich konnten keinen Wilderness Pass bekommen den ich für die Übernachtungen an den Hinterland-Campingplätzen benötige. Da ich keine Lust hatte, 60 Kilometer vor oder zurück nach Lake Louise, Banff oder Radium Hot Springs zu fahren, dachte ich mache es einfach ohne Genehmigung. Ich war gerade dabei meinen Rucksack zu packen als ein Ranger in den Parkplatz einbog. Ich erklärte ihm direkt meine Situation aber nach einigem Hin und Her musste ich einsehen, dass ich Wohl oder Übel 60 Kilometer für eine doofe Genehmigung fahren muss.
Ich fuhr nach Banff Town. Banff ist meiner Ansicht nach ziemlich hässlich. Es ist der schwache Versuch ein Alpendorf nachzuahmen gemischt mit der amerikanischen Geschmacklosigkeit von Disneyland.
In der Touristeninformation erfuhr ich dann, dass die Route für das Wochenende sowieso komplett ausgebucht ist und ich meine Wanderung frühsten am Montag starten kann. Beim Informieren entdeckte ich allerdings eine neue Route welche im Yoho National Park starten würde und sehr interessant aussah.
Ich versuchte vergeblich ein Bett für die Nacht in Banff zu finden konnte aber letztendlich ein Bett in Lake Louise reservieren. Also wieder ins Auto und wieder ein Stück zurück und weiter. Immerhin liegt Lake Louise auf dem Weg zum Yoho National Park.
Natürlich spielte jetzt das Wetter nicht mit und ich blieb 2 Nächte und schaute mir zusammen mit 2 Quebecern und einem Engländer Lake Louise sowie den Moraine Lake an. Am Moraine Lake klarte der Himmel auf und wir konnten ein Stück zu den Consolation Lakes wandern. Dort wurden wir Zeuge wie ein großer Stein den Abhang herunter rollte. Wir waren überrascht, welchen Krach der kopfgroße Stein erzeugte. So gewaltig, dass die Rollgeräusche von der anderen Seite wiederhalten.

Im Yoho National Park angekommen erhielt ich eine weitere schlechte Nachricht. Die Beschriftung auf der Karte war nicht eindeutig. Ich dachte ich könnte von Lake O’hara durch den McArthur Pass zum nächsten Campingplatz wandern. Der Text “Nach dem 15. August nur mit Genehmigung” sollte heißen, dass man nur nach dem 15. August diesen Weg wandern kann und nicht wie man vermuten könnte, dass man davor keine Genehmigung benötigt. Die Begründung: Vor 25 Jahren wurden dort einige Leute von Grizzlies angefallen. Wirklich? Das ist ein wenig als ich würde eine Straße nicht entlang fahren, weil es auf dieser früher häufiger zu Autounfällen gekommen ist. So langsam fing Parks Canada an, mir gehörig auf den Sack zu gehen mit ihren Gebühren und Restriktionen.
Letztendlich buchte ich die Route “Rockwall” die ich bereits vorein paar Tagen starten wollte. Eigentlich wollte ich den Stopp in Numa Creek überspringen aber alle Hinterland-Campingplätze waren so gut wie ausgebucht und somit auch die Möglichkeit Numa Creek zu überspringen. So blieb mir nur die Option Floe Lake, Numa Creek, Tumbling Creek sowie Helmet Falls – was letztendlich gut war, wie sich später herausstellen sollte.
Wenn ich schon einmal im Yoho National Park wahr wollte ich mir wenigstens die berühmten Takakkaw Falls ansehen. Von dort aus startete ich den 20 Kilometer langen Iceline-Wanderweg. Ich hatte gerade die Hälfte des Rundwanderweges absolviert als es heftig zu regnen anfing. Irgendwie schien mich mein Glück der letzten Monate verlassen zu haben. Immerhin konnte ich feststellen, dass der Reissverschluss meiner Jacke nicht wasserdicht ist und man die Stoffkanten darüber richtig übereinander legen muss, damit kein Wasser eindringt – gut zu wissen wenn ich auf eine mehrtägige Wanderung gehen will.
Um meine Sachen trocken zu bekommen checkte ich erneut im Hostel in Lake Louise ein.

Am nächsten Morgen ging es nach langem Packen endlich los. Je näher ich dem Beginn des Wanderwegs kam, desto schlechter wurde das Wetter. Im Auto sitzend und einem “???”-Hörspiel zuhörend wartete ich, dass der Regen aufhörte. Plötzlich ging mein Radio aus. Wie dumm, hatte ich doch vergessen, das Licht auszuschalten und nun war meinte Batterie leer. Das als Zeichen sehend und da der Regen nachließ setze ich meinen Rucksack auf und marschierte los.
Auf dem letzten Stück fing es dann leider an zu hageln, inklusive Blitz und Donner. So schnell wie es gekommen war, hörte es auch wieder auf und ich konnte mein Zelt im Trockenen aufbauen.

Der nächste Tag hatte Numa Creek zum Ziel. Am Numa Pass ließ ich meine Rucksack zurück um auf den Gipfel des Numa Moutains zu kraxeln. Ich erreichte die Spitze des Hügels davor und musste bereits da meinen Plan aufgeben. Der Nieselregen der aufkommenden Regenwolken fühlte sich durch den immer stärker werdenden Wind wie peitschender Regen an und ich sah mich schon vom nassen und rutschigem Fels fallen.
Auf der zweiten Hälfte ging es zwar stetig bergab. Allerdings wechselte das Wetter gefühlt aller 5 Minuten zwischen Regen und Sonnenschein. Der Tiefpunkt meiner Laune war erreicht, als es regnete und zur gleichen Zeit  die Sonne schien. Ich hatte die Wahl zwischen nass von innen oder nass von außen. Ich entschied mich für Option drei und verfluchte lauthals Parks Canada, welch Frechheit es ist, hierfür auch noch 10 Dollar die Nacht zu verlangen wenn man sich dafür dann auch noch so quälen darf.
Durch den unbeständigen und für ganze 24 Stunden anhaltenden Regen musste man jeweils eine Lücke abpassen um das Zelt aufzubauen oder Essen zu kochen.

Aufgrund dessen wartete ich am nächsten Tag bis 2 Uhr nachmittags bevor ich zum Tumbling Creek aufmachte. Eine weise Entscheidung, denn während die anderen Gruppen im strömenden Regen liefen, hatte ich es nur für die letzte halbe Stunde mit ein wenig Regen zu tun.
Abends kam endlich die seit 2 Tagen versprochene Sonne raus.
Natürlich war das nächste Unglück nicht fern. Eine Zeltstange brach als ich meine Rucksack gegen das Innenzelt lehnte und durchspießte das Außenzelt. Mithilfe der Flicken des netten Australiers von Nebenan und der Stangenreperaturröhre, welche ich mit Gewebeklebeband an der richtigen Stelle fixierte war der Schaden schnell repariert.

Der nächste Tag hielt nun endlich den seit zwei Tagen versprochenen Sonnenschein bereit und man hatte endlich Lust, die Kamera ab und an hervor zu hohlen und Fotos von der wunderschönen Landschaft zu machen.
Ich wartet bis meine durchweichten Sachen trocken waren und startete mit 13 Uhr wieder relativ spät. Schade, denn während ich auf dem Weg auf die Karte sah, stelle ich fest, dass Mt. Drysdale auf dem Weg liegt den man diesen eventuel besteigen kann sofern man eine Stelle findet an welcher man ohne Kletterausrüstung nach oben kommt. Die Zeit war knapp und ich setze mir um vier als Zeit um umzukehren damit ich mein Nachtlager noch im Hellen aufstellen kann. 700 Meter galt es zu überwinden, steil nach oben über loses Geröll und teils kletternd. Fünf vor vier erreichte ich den Grad zwischen Rockwall Peak und Drysdale und hatte bereits 500m überwunden. Die Aussicht war gewaltig aber es war leider Zeit umzudrehen. Wahrscheinlich war das besser so, denn es galt weitere 10 Kilometer bis zu den Helmet Falls zu überwinden. Die 3 Stunden Umweg machten sich stark bemerkbar und der schwere Rucksack machte es nicht einfacher. Nach weiteren 3 Stunden erreichte ich komplett kaputt aber überglücklich den Campingplatz. Ich aß einen riesigen Topf Nudeln und schlief trotz Vollmondes, im Gegensatz zur letzten Nacht, tief und fest.

Ich lief den heutigen morgen den halben Kilometer zurück zu den Helmet Falls. Meiner Meinung sind diese noch imposanter als die Takakkaw Falls in Yoho aber aufgrund der 15 Kilometer langen Wanderung nicht von Touristen überflutet.
Nach 3 Stunden bergabwärts war ich am Ziel und erreichte ich sengender Hitze den Highway 93. Ich fragte mich ob die Hitze dem Regen vorziehen würde, konnte es dann aber nicht beantworten.
Nach wenigen Minuten bekam ich eine Mitfahrgelegenheit welche meinem Auto auch Starthilfe gab.

After Golden I drove toward Whiteswan Lake. On the way I stopped to buy food in Invermere for my planned 5-day hike along Rockwall in Kootenay National Park. After I had packed everything in the car, I asked a young man for the next gas station. Crap, it was happening to me again! The car was locked and the key in the ignition. Finally, asking around for almost an hour, I could find a metal coat hanger and a wooden wedge in the glider office. , I needed two attempts and I do not even 3 minutes and the car was open because ot the fact that I already knew from last time, what I must do.
In the evening I reached the Lussier Hot Springs. These are fortunately not prepared for tourism such as Fermont or Radium Hotsprings and are left in their natural form. I stayed a couple of hours there and I and my swimsuit stank like (I guess) sulfur – the downside of that it is not prepared.

The next morning I drove on on the forest service road until the Whiteswan Lake. Eric, who I met on the walk along the Juan de Fuca Trail, told me about this. Unfortunately, It was not as impressive as he had described it. However, I can imagine that you can spend a nice weekend and it is away from the tourist, because you have to follow 25 kilometers along the forest service road. The road is mostly flat and you could also drive this with a sports car.

A day later, I wanted to start my 5-day hike in the Kootenays. The map showed that a tourist office is not far from the beginning of the trail head of “Rockwall”. Unfortunately, this does not belong to Parks Canada and I could not get the Wilderness Pass which I need for the nights in the backcountry campsites. Since I had no wish to drive 60km forth or back to Lake Louise, Banff or Radium Hot Springs, I thought just do it without permission. I was just about to grab my backpack as a Ranger pulled into the parking lot. I just told him my situation but after some talking I had to realize that I willy-nilly have to drive 60 km for a silly approval.
I went to Banff Town. Banff is in my opinion quite ugly. It is the weak attempt to imitate a village from the Alps mixed with the American insipidity of Disneyland.
In the tourist office I learned that this the route is completely  booked out for the weekend anyway and I can not start my hike before Monday. While getting some information I discovered a new route that would start in Yoho National Park and it looked very interesting.
I tried in vain to find a bet for tonight but I could find a bed in Banff but in the end I was able to reserve a bed in Lake Louise. So back into the car and another step back and forth. At least Lake Louise is located on the way to Yoho National Park.
Of course, the weather was changing now and so I stayed 2 nights and visited Lake Louise and the Moraine Lake along with 2 Quebecers and an Englishman. At Moraine Lake the sky cleared and we were able to hike the short trail of the Consolation Lakes. There we witnessed a large stone rolling down the slope. We were surprised, what noise of the head-sized stone made. So enormous that the rolling noise generated an echo in the valley.

I received a further bad news when I arrived in Yoho National Park,  The label on the card was not written unique. I thought I could hike from Lake O’Hara to the next campsite through the McArthur Pass . The text “after 15 August only with permission” should mean that you can walk this path only after 15 August and with a permission and not as you might suspect that you needed no approval before. The reason: 25 years ago some people were attacked there by some Grizzlies. For real? Let’s compare it to this. It is like not going down a road, because some horrible car accidents happened frequently here. Parks Canada slowly started to get on my nerves with their fees and restrictions.
Ultimately, I booked the route “Rockwall” I already wanted to start some days ago. Actually, I wanted to skip the stopp in Numa Creek but all backcountry campsites were almost fully booked and therefore also the possibility to skip Numa Creek. So the only option left was Floe Lake, Numa Creek, Tumbling Creek and Helmet Falls – which was good in the end, as it turned out later.
Since I already was in Yoho National Park I wanted to see at least the famous Takakkaw Falls. From there I started the 20 km long Iceline trail. I had just completed half of the circular route when it started to rain heavily. Somehow it seemed that I lost my luck I had the last few months. After all, I could detect that the zipper of my jacket is not waterproof and you have to put the fabric edges properly superimposed to prevent water from entering – good to know if I want to go on a multi-day hike.
I checked in at Lake Louise again get my clothes dry .

After a long time of packing I finally started. The closer I got to the trailhead, the worse the weather became. I waited for the rain to stop sitting In the car and listening to a “???” audio book on the radio . Suddenly my radio went out. How stupid, I had forgotten to turn off the light on now my battery was dead. Seeing this as a sign and as the rain subsided, I put on my backpack and walked away.
Unfortunately on the last part, it started then to hail, including lightning and thunder. As quickly as it had come, it also stopped and I was able to build up my tent in the dry.

The destination of the next day was Numa Creek. On Numa pass I dropped my backpack to scramble up to the top of Numa Mountain. I reached the top of the hill in front of it and already had to give up my plan there. The drizzle of rain the emerging clouds felt like lashing rain because of the increasingly strong wind and I allready saw myself falling from wet and slippery rock.
The second half ot the trail went steadily downhill. The weather changed all 5 minutes between rain and sunshine. The lowest point of my mood was reached when it was raining and the sun was shining at the same time. I had a choice of wetness from the inside or from the outside. I chose option three, cursing loudly Parks Canada, what an impudence it is to charge 10 dollars a night when you have to torment yourself so badly.
Due the volatile and sustained rain which lasted for full 24 hours you had to find a pause to set up the tent or to cook food.

Because of this, I waited until 2 o’clock in the afternoon before I started my way to Tumbling Creek the next day. A wise decision. While the other groups ran into pouring rain, I only had some rain for the last half hour.
Finally the sun came out in the evening as promised already 2 days ago.
Of course, the next disaster was not far away. A tent pole broke as I leaned my backpack against the inner tent and pierced the flysheet. The damage was repaired quickly using the patches of the helpful Australian from next door and the pole repair tube, which I secured with duct tape in the right place.

The next day finite held the promised sunshine of the last two days and I finally felt like taking out the camera now and then to take pictures of the beautiful scenery.
I will wait until my sodden clothes were dry and starting at relatively late 13 clock . Too bad, because as I looked on the on the map, I noticed that Mt. Drysdale is on its way which you can eventually climb if you find a place where you can get upwards without climbing gear. Time was short, and I set four as time to turn around so that I can still set up my tent in the bright. 700 meters had to be overcome, steeply over loose scree and partly climbing. Five to four I reached the ridge between Rockwall Peak and Drysdale and had already overcome 500m. The view was tremendous but unfortunately it was time to turn back. It was probably better that way, because it was another 10 kilometers to overcome to the Helmet Falls. I felt the 3 hour detour and the heavy backpack did not make it easier. After a further 3 hours, I reached completely broken but overjoyed the campsite. I ate a huge pot of noodles and slept tight despite the full moon which let me hardly sleep the night before.

I walked half of the kilometer back to Helmet Falls today in the morning. In my opinion, these are more impressive than the Takakkaw Falls in Yoho but not flooded by tourists because of the 15-kilometer trek.
After 3 hours downhill I reached my destination the  Highway 93 in torrid heat. I wondered if I would prefer the heat or the rain, but I could find an answer then.
After a few minutes hitch hiking I got a ride and he even helped to jump start my car.

Es wird eisig in Golden & Glacier National ParkIt is getting frosty at Golden & Glacier National Park

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Am Tag meines letztens Blogeintrags kam Clarissa abends in Golden im Hostel vorbei. Sie war auf dem Weg nach Canmore um dort ihre Familie zu treffen. Wir campten gemeinsam in Golden um am nächsten Tag auf den Mount 7 zu wandern.
Nach einer ganzen Weile bergauf, eine Schotterpiste entlang kamen wir weiter oben an als gedacht, auf der Startplattform für Drachenflieger und Gleitschirme. Angeblich sollte es noch einen Weg ganz nach oben geben aber nachdem wir jede Abzweigung abgesucht, die jeweils in Sackgassen endeten, kehrten wir um. Von oben sah Clarissa den Canyon Creek und sie schlug vor dort hinzufahren. Die ersten 100 Meter ging es gefühlt senkrecht nach oben um dann fast ebenmäßig entlang der Schlucht zu führen. Von da aus hat man einen genialen Ausblick auf den Fluss.
Nachdem ich mich von Clarissa verabschiedet hatte, fuhr ich mit meinem Auto erneut nach oben um den Sonnenuntergang zu genießen und da zu schlafen. Irgendwie war die Fahrt in Clarissas neuem Allradauto nicht so holprig gewesen.
Der Wind bließ heftig und ich war froh, dass ich mich warm eingepackt hatte. Der Sonnenuntergang war dafür umso schöner. Später tauchte noch ein Drachenflieger mit seinem Auto auf um am nächsten morgen von der Plattform zu starten. Von ihm konnte ich einiges übers Drachenfliegen lernen.

Nachdem ich am nächsten Morgen einige Drachenflieger und Gleitschirmflieger beim Starten beobachtet hatte, versuchte ich erneut den Weg zum Gipfel zu finden denn ich hatte neben der Plattform ein Schild mit einer Karte entdeckt.
Der Weg war leicht zu finden und sogar mit einem Fähnchen markiert und ich fragte mich wie wir den Wanderweg übersehen konnten. Nach einer kurzen Weile wurde er wesentlich anspruchsvoller und es wurde steiler, ging einen schmalen Kamm nach oben um in einer Gratwanderung zu enden bei der jeder Schritt wohl platziert sein sollte und einige Kraxelelemente enthielt. Die Idee einen Handstand vor der herrlichen Aussicht zu machen um ein cooles Cover-Foto für mein Facebookprofil zu bekommen war nicht die schlauste welche ich je hatte. Ich kam aus dem Gleichgewicht, musste die Hand umsetzen und Schnitt mir am scharfkantigen Schiefer die Hand auf.

Schon am nächsten morgen ging es zurück in die Richtung aus der ich gekommen war: zum Glacier National Park. Dummerweise unterliegen einige Wanderwege aufgrund erhöhter Bärenaktivität der Restriktion, dass man in einer Gruppe von mindestens vier Erwachsenen wandern muss. Also entschied ich von den wenigen verblieben Optionen für den Abbott Ridge Trail. Nachdem man die Baumgrenze erreicht hat, bekommt man einen sensationellen Ausblick auf den Illecillewaet Gletscher sowie Mt. Sir Donald geboten.

Am nächsten morgen wollte ich zum Mt. Sir Donald wandern. Ich wartete allerdings über 2 Stunden um mich dann Tim, Jill sowie ihren Kindern Jenny und Matthew anzuschließen. Sie wollten zwar einen relativ einfachen Wanderweg laufen aber ich dachte mir, dass das besser als nichts wäre. Das junge Pärchen Cassy und Kyle aus Kelowna schlossen sich ebenfalls an. Kaum hatten wir das Ende des Wanderwegs erreicht, offenbarten uns Tim und Jill ihren eigentlichen Plan – den Illecillewaet Gletscher erreichen. Die (ca.) 10 jährige Jenny hatte Dank Klettererfahrung überhaupt keine Probleme mitzuhalten und der 4,5 jährige Matthew maulte zwar am Anfang, kletterte dann aber ohne Problem und in seinem Stolz verletzt nachdem sein Vater meinte: “Ja, das ist auch eigentlich was für große Jungs.”. Es war beeindruckend wie der Knirps die gesamte Strecke zum Gletscher kraxelte um dann über den halben Weg zurück zu laufen.
Nach gut 2 Stunden Querfeldein und stätiger Pfadsuche um gefahrlos zu klettern erreichten wir den Gletscher. Ich war der erste der ihn zu Gesicht bekam und sah gerade noch wie ein relativ großes Stück unter lautem Donnern vom Gletscher brach. Davon abgeschreckt blieb ich ersteinmal zurück als die anderen direkt an den Gletscher gingen um ihn zu berühren. Letztendlich siegte aber die Neugier gegenüber der Vorsicht und ich ging ganz in die Nähe, natürlich nicht gerade an die Stelle an der der Eisbrocken abgebrochen war. Ich bereute es nicht, denn man konnte sogar unter den Gletscher blicken und das jahrtausende alte blau schimmernde Eis sehen.

Die nächste Wanderung ging hinauf zur Hermit Meadow. Diesmal mit voller Campingausrüstung um dort oben zu übernachten. Der Weg musste natürlich der steilste von allen im National Park sein. Beim Zeltaufbau stieß ich auf das erste Problem. Die hölzernen Plattformen boten selbstverständlich keinen Halt für Heringe und man musste das Zelt mit Schnürren an den Nägeln an der Seite der Plattform befestigen. Dumm nur, dass bei meinem Zelt lediglich 2 Schnürre dabei sind und ich die Extraschnurr wieder ausgepackt hatte, mit dem Gedanken, dass ich diese ja doch nicht brauchen werde.
Die Übernachtung war ein Test um zu sehen ob die Ausrüstung, die ich mitgenommen hatte ausreicht um eine mehrtägige Wanderung im Hinterland zu machen. Das es ein Test mit erschwerten Bedingungen werden würde konnte ich nicht ahnen. Mein leichter Schlafsack ist gut genug, so viel konnte ich feststellen. Wenn auch nicht angenehm warm, so ist er doch warm genug um gerade noch so schlafen zu können.
Am nächsten morgen allerdings erwachte im bereits um 5 in der früh und es regnete stark. Zudem wurde der Wind immer stärker bis schließlich mein provisorisch verzurrtes Zelt zusammenknickte und ich nach draußen musste um es wieder an den Nägel zu befestigen. Dabei stellte ich fest, dass es nicht nur Regen sondern sogar Schneeregen war. Glücklicherweise kam nach 3 Stunden bangen die Sonne hervor und ich konnte mein Zelt zusammen packen und den Abstieg beginnen. Das geplante Kraxeln auf Mt. Tupper ließ ich aber sein denn ich hatte keine Lust von einem naßen Felsen zu rutschen.

Zurück im Hostel in Golden besteht die Hälfte der Bewohner aus Feuerwehrmänner die erbarmungslos gegen die andauernend Waldbrände kämpfen die seit einem Monat überall in BC wüten. Jeden Abend kommen sie rußverschmiert und vollkommen fertig im Hostel an – man kann ihre Leistung wirklich nur respektieren.

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On the day of my last blog entry Clarissa came to the hostel in Golden in the evening. She was on her way to Canmore to meet her family. We camped together in Golden to hike up Mount 7 the next day.
After a while uphill, along a gravel road we arrived further up than expected on the launch pad for hang gliders and paragliders. Supposedly there should have been a way all the way to the summit up but after we searched every branch each leading into a dead end we turn around. From the platform Clarissa spotted the Canyon Creek and she suggested to go there. The first 100 meters felt like going vertically upwards to be almost evenly leading along the gorge. From there you have a brilliant view of the river.
After I said goodbye to Clarissa, I drove upward with my car to enjoy the sunset and sleep there. Somehow the ride in Clarissa’s new all-wheel drive was not so bumpy.
The wind blew strongly, and I was glad I had packed myself into warm clothing. The sunset therefore was really beautiful. A hang-glider came up with his car to start from the platform the next morning. I could learn a lot about hang gliding from him.

After I had observed some hang-gliders and paragliders starting in the next morning, I tried to find the way to the top again because I had discovered a sign with a map next to the platform.
The path was easy to find and even marked with a little flag and I wondered how we were not able to see the trail. After a short while, it got much more demanding and it was steep, going up a narrow ridge leading to a tightrope walk in which each step should be placed well and which contained some scramble elements contained in the end. Having the idea to do a handstand in front of beautiful view to get a cool cover photo for my Facebook profile was not the smartest idea that I have ever had. I got out of balance, had to implement my hand and cut my hand on  the sharp slate.

The very next morning I went back in the direction from which I had come from: to Glacier National Park. Unfortunately, some trails are under restriction due the increased bear activity. You have to hike in a group of at least four adults. So I decided to hike the Abbott Ridge Trail remaining from the few options I had. Once you reach the tree line, you get a spectacular view over the Illecillewaet Glacier and Mt. Sir Donald.

The next morning I wanted to hike to Mt. Sir Donald. However, I waited over 2 hours to finally pair up with a Tim, Jill and their children Jenny and Matthew. Although they wanted to hike a relatively simple trail I thought that would be better than nothing. The young couple Cassy and Kyle from Kelowna also followed suit. No sooner had we reached the end of the trail, Tim and Jill disclosed her actual plan – reaching the Illecillewaet glacier. The (approximately) 10 years Jenny had no problems keeping up thanks to some climbing experience and the 4.5 years of Matthew grumbled at the beginning, but then climbed without problem injured in his pride  after his father said, “Yes, that’s really a thing for big boys. “. It was impressive how the tot scrambled up all the way to the glacier and then walked back over half the way.
After about 2 hours cross-country and the steady search for a path to safely climb up we reached the glacier. I was the first person to to face it and just saw a relatively large piece breaking apart from the glacier with a loud roar. Put of by what I just witnessed I stayed back when the others went directly to the glacier to touch it. Ultimately, curiosity won over caution and I went quite close, of course, not to the same place where the chunks of ice had broken off. I did not regret it, because you could even look under the glacier and see the thousands of years old shimmering blue ice.

The next hike went up to the Hermit Meadow. This time, with full camping gear to spend the night up there. The trail of course had to be the steepest of all in the national park. While setting up my tent I came across the first problem. The wooden platforms provided of course no support for spikes and it had to be attached to the nails on the side of the platform with strings. Too bad that my tent only came with 2 strings and I had unpacked the extra string with the thought that I will not need those anyway.
The night was a test to see whether the equipment that I had taken would be sufficient to a multi-day hike in the back country. I could not have imagined that this would be a test with difficult conditions.  My light sleeping bag is good enough, as far as I could tell. Although it is comfortable warm, it is just warm enough so you can sleep.
The next morning, however, I woke up as early as 5 and it was raining heavily. In addition, the wind grew stronger until finally my provisionally strapped tent buckled and I had to get out to reattach it to the nails. And I realized that it was not just rain but even sleet. Fortunately, the sun came out after 3 hours of trembling and I could pack up my tent and start the descent. I skipped the planned scrambling on Mt. Tupper because I was not keen on slipping on a wet rock.

Back at the hostel in Golden half of the inhabitants are firemen fighting mercilessly against the continuing forest fires which are everywhere in BC since the last month. Every night they come home covered in soot and completely done at the hostel – I can only respect their amazing commitment.

Der Roadtrip beginnt: Revelstoke und GoldenThe road trip starts: Revelstoke and Golden

Nach mehrmaligem Verschieben bin ich nun endlich zu einem Roadtrip durch die Rockies aufgebrochen. Los ging es am Montag zusammen mit dem französische sprechendem Pärchen Kathleen (Marseille) und Laurent (Quebec). Sie sind zur Zeit die beiden Manager vom Hostel in Kelowna und hatten zwei Tage frei. Der deutscher Patrick hat sich auch angeschlossen, da er auf dem Weg nach Calgary war.
Gemeinsam campierten wir im Martha Creek Provincial Park. Jeder probierte Patricks Pois und Jonglierbälle aus. Laurent ist ziemlich gut mit jonglieren.
Patrick fuhr am nächsten morgen zeitig los um sich am selben Tag bei einer Baufirma in Calgary vorzustellen. Kat, Laurent und ich fuhren auf den Gipfel von Mt. Revelstoke. Um so weiter wir nach oben kamen desto abendberaubender schöner wurde die Aussicht.
Vom Gipfel aus wanderten wir zum Eva Lake und zum Miller Lake. Zwei wunderschöne und kristall klare Seen.
Abends setzte ich die Beiden in Revelstoke ab und sie fuhren per Anhalter zurück. Ich selbst fuhr weiter bis nach Golden ins Kicking Horse Hostel. Auf dem Weg hatte ich einen intensiv roten Sonnenuntergang der durch den Regen nur noch späktakulärer aussah. Ich fuhr außerdem durch den Glacier National Park und habe schon beschlossen von Golden aus wieder bis dahin zurück zu fahren um dort ein Wanderungen zu machen da die Berge rießig und herausfordern aussahen.

Das Hostel erinnert mich sehr an das Hostel in Kelowna, ist aber noch ein wenig familiärer und wird von der Schottin Tanja betrieben. Sie empfiehl mir auch die Wanderung für den nächsten Tag: Gorman Lake.
Um nach Groman Lake zu gelangen muss man zirka 10 Kilometer auf einer Schotterpiste entlang fahren. Nachdem ich mich ein paar mal verfahren hatte und ich ein entgegenkommende Quadtour nach dem Weg gefragt hatte erreichte ich endlich den Parkplatz. Es war schon eine gewaltige Zumutung für mein Auto, da die Anzahl an großen Steinen mit steigender Höhe immer mehr wurde. Ein Allradfahrzeug währe hier wohl angebracht gewesen.
Der Weg geht entlang eines Tals und endet in einem Talkessel in dem sich der Gorman Lake befindet. Der See ist ebenfalls total klar und extrem blau.
Die Berge um den Talkessel sahen interessant aus und an einer Stelle sah es aus als könnte man an die Spitze gelangen. Nach einigen hundert Metern über Geröll wurde der Kletteranteil im mehr und intensiver. Letztendlich musste ich aufgeben. Das Gestein bestand aus Schiefer und jeder zweite Stein in der Felswand war lose und somit ohne Sicherung und Partner ganz schön leichtsinnig hier zu kraxeln. Also kehrte ich zu meiner eigenen Sicherheit um. Zumal ich seit Anfang der Wanderung keiner Menschenseele mehr begegnet bin.
Zurück am Auto beschloss ich nicht zum Hostel zurück zu fahren sondern die Nacht auf dem Parkplatz zu verbringen. Mit dem Gorman Creek nebenan, meiner Campingausrüstung war alles da, was man braucht. Sogar ein Plumsklo stand in der Nähe.
Trotz Dauerregen und eisiger Kälte hatte ich mit mehr als 10 Stunden einen sehr erholsamen Schlaf und die Aussicht am morgen war einmal etwas anderes als sonst. Ich würde sagen ich hatte das beste Schlafzimmer seit langem.

After repeated rescheduling, I have finally set out on a road trip through the Rockies. It started on Monday, I travelled with the French-speaking couple Kathleen (Marseille) and Laurent (Quebec). They are currently the two managers of the hostel in Kelowna and had two days off. The German Patrick has came along, as he was on his way to Calgary.
Together, we camped in Martha Creek Provincial Park. Everyone tried Patrick’s Pois and juggling balls. Laurent is juggling quite well.
Patrick left early the next morning to introduce himself to a construction company in Calgary on the same day. Kat, Laurent and I drove to the summit of Mt. Revelstoke. The farther we drove, the more beautiful was the view.
From the summit we hiked to Eva Lake and Miller Lake. Two beautiful and crystal clear lakes.
In the evening I dropped the two in Revelstoke and they headed back to Kelowna by hitchhiking. I by myself drove to the Kicking Horse Hostel in Golden. On the way, I had witnessed an intense red sunset and it looked even more spectacular with the rain. I also went through Glacier National Park and have already decided to go back there to go hiking because the mountains look massive and challenging.

The hostel reminds me of the hostel in Kelowna, but is still more familiar and is run by the Scottish Tanja. She recommended a hike for me to do the next day: Gorman Lake.
You have to drive about 10 km on a gravel road to get to Gorman Lake. After many detours and almost getting lost, I stopped to asked a oncoming Quad Tour group for directions and I finally reached the parking lot. It was a huge imposition on my car, because the number of large stones with increasing altitude was increasing. A four wheel drive vehicle would have been appropriate here.
The route goes through a valley and ultimately leads to a basin which surrounds Gorman Lake. The lake is also totally clear and extremely blue.
The mountains around the valley looked interesting and at one point it looked as if you could reach the top. After a few hundred meters after climbing over loose rocks, the climbing got more and more intense as the rocks turned into boulders. Ultimately, I had to give up. The rock was composed of slate and every other stone in the rock face and thus was pretty reckless to scramble loose without proper gear and partners here. So I returned for my own safety. Especially since I have not met anyone since the beginning of the walk.
Back at the car I decided not to go back to the hostel but to spend the night in the parking lot. The Gorman Creek was next door and with my camping gear, I had everything I needed. Even an outhouse was near.
Despite continuous rain and freezing cold, I had more than 10 hours of very good night’s sleep and the view in the morning was something different than usual. I would say I had the best bedroom in a long time.

Hasta Alaska, Strände und nordfriesisch auf dem Mt. ArrowsmithHasta Alaska, Beaches and North Frisian on Mt. Arrowsmith

Von Ucluelet aus ging es weiter nach Qualicum Beach und Parksville.
Nach einem entspannten Nachmittag im Rathtrevor Beach Provincial Park fuhr ich den darauf folgenden Tag Richtung Hornby Island. An der Touristen Information in Qualicum Beach machte ich halt um mir eine Karte von Hornby Island zu organisieren.
Beim verlassen viel mir ein VW T2 Bus mit chilenischem Kennzeichen auf den ich schon einen Tag zuvor gesehen hatte. Jetzt war ich doch neugierig und wollte wissen, was es damit auf sich hat. Der Besitzer Ben Jamin saß gerade im Auto. Er ist Engländer und auf dem Weg nach Alaska. Wenn ihr beim Lesen meiner Beiträge vielleicht schon einmal neidisch geworden seid, so ging mir das bei ihm.
Er hat sich seinen Bus in Chile gekauft, aufgebaut und ist jetzt seit 3 Jahren unterwegs. Dabei hat er unglaubliche Geschichten erlebt, welcher mit der Kamera aufzeichnet und publiziert. Mittlerweile hat er 35.000 Follower bei YouTube wovon ihn einige ihn nun auch finanziell unterstützen. Mit dabei sein Hund Alaska. Er bietet seinen Bus zum Couchsurfen an. Das heist, wildfremde Menschen können für ein paar Tage bei ihm mitfahren und  mit in seinem Bus schlafen. Dabei kann es schon mal ziemlich eng werden. Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid, solltet ihr unbedingt einmal auf seinem YouTube Kanal vorbei schauen: Kombi Life
Abends tauchte der Nordfriese Bende mit seinem VW T4 Bus auf. Ich hatte ihn im Hostel in Tofino kenne gelernt. So schlief wir alle in unseren Autos am Strand von Qualicum Beach.

Am nächsten Tag ging es dann nun wirklich weiter nach Denman und Hornby Island. Um nach Hornby Island zu kommen muss man zuerst mit der Fähre nach Denman Island übersetzen, die Insel überqueren und am anderen Ende eine zweite Fähre nehmen. Von Vancouver aus sind es somit drei Fähren und man kann mit Recht sagen, dass die Insel sehr abgelegen ist, was wohl für einige Bewohner das Argument war dort hinzuziehen. Die Atomsphäre hat mich sehr an Hawaii erinnert. Alle sind sehr entspannt, hilfsbereit und ziemlich alternativ.
Mit Auto kostet die Überfahrt so viel, dass ich entschloss mein Auto auf Vancouver Island stehen zu lassen und über die zwei kleinen Inseln (12km von Ufer zu Ufer) per Anhalter zu fahren.
Nachmittags erreichte ich den Tribune Bay Beach, den wohl schönsten Strand, den ich bis jetzt in Kanada gesehen habe.
Ich schlief in einer kleiner Höhle am Strand – welch Schnapsidee. Ich fror die halbe Nacht und hatte 4 Stunden unruhigen schlaf. Kurz vor 6 machte ich mich auf um den Helliwell Provincial Park zu sehen. Ich hatte gehört, dass dieser wunderschön sein soll und ich mir diesen unbedingt ansehen sollte. Naja – Nach dem Juan de Fuca Trail war der Park hier ziemlich lahm. Nur die tief stehende Sonne war besonders und hat den Wald in ein fabelhaftes Licht getaucht. Beim Entlanglaufen an der Küste sah ich auf Vancouver Island einen hohen Berg und dachte mir. “Ich hab keine Ahnung wie der heißt, aber da muss ich rauf, die Aussicht ist bestimmt atemberaubend”.
Ich blieb bis nach dem Mittag am Strand. Eine zweite Nacht in der Kälte wollte ich mir nicht gönnen und so fuhr ich per Anhalter zurück zur Fähre. Das ältere Ehepaar, welches mich fuhr konnte mir auch sagen, dass es sich bei dem hohen Berg um Mt. Arrowsmith handelt.

Am Abend traf ich Bende am Qualicum Beach wieder und beim Abendessen in der Pizzeria war er sofort mit am Start, als ich ihm sagte, dass ich am nächsten Tag den Gipfel von Mt. Arrowsmith erklimmen möchte.
Wir konnten die Einfahrt zum Fuße des Berges nicht finden und mussten in Port Alberni in der Touristeninformation nachfragen. Dann wussten wir auch, warum wir den Weg nicht gefunden haben: 10 Kilometer Schotterpiste.
Die Judges Route, der Weg zum Gipfel, ist gerade mal 3 Kilometer lang. Allerdings gilt es knapp 1000 Höhenmeter zu überwinden um den Gipfel in 1819 Meter zu erreichen. Das bedeutet man hat eine durchschnittliche Steigung von 33% . Die Aussicht von oben lässt allerdings die ganze Anstrengung vergessen. Wie sich das ganze klettert könnt und wie wunderbar die Landschaft ist, könnt ihr hier im Video sehen.

Abends waren wir bei 2 Freunden von Bende. Zwei Engländer mit denen er zusammen Fußball spielt.
Nach einem Abend mit viel zu Alkohol und einem verkaterten Frühstück im überteuerten Diner fuhr Bende und ich erneut zu den Englishman Waterfalls um dort von den Klippen ins Wasser zu springen. Die 5-6 Meter haben wir uns noch zugetraut. Die 10 Meter von der Brücke war uns dann doch etwas zu heikel.
Dann hieß es lebewohl sagen den ich wollte noch Abends die Fähre von Nanaimo nach Vancouver bekommen. Die Fähre kam mit sehr viel Verspätung an und so genoss ich eine Runde Frisbee mit ein paar unbekannten Leuten auf dem Parkplatz. Ich hatte mal wieder unheimlich Glück denn ich war das letzte Auto, das auf die Fähre gelassen wurde. Der Rest musste dann 2 weitere Stunden warten. Ich übernachtet in einer Seitenstraße hinter Vancouver welche ich als sehr leise gedeutet hatte. Welch Fehler, denn am nächsten morgen verließen im Minutentakt Tieflader das Lastwagendepot neben dem ich geparkt hatte.
Kaum war ich in Kelowna hatte ich kurz mit Richard vom Weinberg geschrieben und hatte nach 5 Minuten meinen alten Job wieder und es ging am nächsten Morgen gleich wieder los.
Ich hatte seit Hornby Island kaum mehr als 4-6 Stunden Schlaf bekommen und die darauf folgende Nacht konnte ich überhaupt nicht schlafen. Ich stand um 5 auf und war um 6 auf Arbeit. Es war Canada Day. Clarissa fragte was ich an dem Tag machen wolle, ich sagte erstmal schlafen da ich seit 28 Stunden wach bin und so bot sie mir ihr klimatisiertes zweites Schlafzimmer an welches ich dann auch 2 volle Tage in anspruch nahm um meinen Schlaf nachzuholen.
Nach nur 3 Stunden schlaf ging es dann zurück zum Hostel und von da nach Downtown um mich mit Clarissa und ihrer Freundin Amanda zu treffen. Der Strand war voller Kanadier in rot und weiß und der kanadischen Flagge auf der Wange, so auch ich.
Abends gab es ein prachtvolles Feuerwerk über dem Okanagen Lake.

Am nächsten Tag brach Miriam nach Alaska auf denn sie hatte während meiner Abwesenheit einen äußerst interessanten Quebecer kennen gelernt. Eigentlich war ein Roadtrip mit ihr durch die Rockies geplant aber nun muss ich mir neue Reisebegleitung suchen. Wahrscheinlich hat das Karma zurück geschlagen weil ich den Roadtrip mit Jenny abgesagt hatte.

Apropo Karma. Gestern war ich mit Clarissa in Penticton zum Ribfest. Eigentlich Blödsinn für jemanden der keine Rippchen mag. Außerdem war das viel zu teuere Fleisch gerade einmal mittelmäßig.
Gut das James mit seiner Band “My Kind Of Karma” gleich im Park nebenan gespielt hat sonst wäre das ganze ein wenig enttäuschend für den weiten Weg gewesen.

I went on from Ucluelet to Qualicum Beach and Parksville.
After a relaxing afternoon at Rathtrevor Beach Provincial Park, I drove toward Hornby Iceland the next day. At the tourist office in Qualicum Beach I made a stop to get a map of Hornby Iceland.
When I left  I spotted a VW T2 Bus with Chilean license plate which I had seen the day before. Now I was curious and wanted to know what it is all about. The owner Ben Jamin was just sitting in the car. He is an Englishman, and on the way to Alaska. If might become jealous reading my posts, so I felt the same listening to him.
He bought his bus in Chile, built it up and is now for already 3 years on the road. He has experienced incredible stories, which he records with a camera and publishes as well. Meanwhile, he has around 35,000 followers on YouTube and some support him now financially. He is accompanied by his dog Alaska. He offers his bus for couch surfing. This means, complete strangers can ride with him for some  days and sleep in his bus. It can sometimes be quite cosy. If you are interested now, you should definitely check out  his YouTube channel: Kombi Life
The North Frisian Bende with his VW Bus T4 showed up in the evening . I met him at the hostel in Tofino. So we all slept in our cars on the beach in Qualicum Beach.

I really went on to Denman and Hornby Island the next morning. To get to Hornby Iceland you need to take the ferry to Denman Island, cross the island and take a second ferry at the other end. Thus you have to take three ferries and one can truly say that the island is very remote, which for some residents, the argument was probably the reason to move there. The vibe has reminded me of Hawaii. All are very relaxed, helpful and pretty alternative.
By car, the trip costs so much that I decided to leave my car on Vancouver Island and cross over the two small islands (12km from shore to shore) hitchhiking.
In the afternoon I reached the Tribune Bay Beach, the most beautiful beach I have seen so far in Canada.
I slept in a small cave on the beach – what a crazy idea. I was freezing half the night and had four hours fitful sleep. Shortly before 6 I went to see the Helliwell Provincial Park. I had heard that this is supposed to be beautiful and I should see this absolutely. Well – after the Juan de Fuca Trail, the park was here pretty lame. Only the low sun was particularly and has plunged the forest in a fabulous light. While walking along the coast I saw  a high mountain on Vancouver Iceland and thought. “I have no idea how it is called, but I have to climb it, the view is breathtaking determined”.
I stayed until noon on the beach. A second night in the cold, I did not want to experience and so I went back to hitch to the ferry. The elderly couple that drove me could also tell me that the high mountain is Mt. Arrowsmith.

In the evening I met Bende on Qualicum Beach and when we had dinner at the pizzeria he was immediately interested, when I told him that I would like to hike to the summit of Mt. Arrowsmith the next day .
We could not find the entrance to the base of the mountain and had to ask in the tourist information center in Port Alberni. Then we knew why we have not found the way: 10 km of gravel road.
The Judges route, the route to the summit is only 3 kilometers long. However, it is nearly 1,000 meters in order to overcome to reach the peak in 1819 meters. That means one has an average gradient of 33%. The view from the top lets you forget the whole exhausting hike. How it is to climb that and how wonderful the scenery is, you can see here in the video.

We were with 2 friends from Bende In the evening. Two Englishmen with whom he plays football.
After an evening with lots of alcohol and a hung-over breakfast in the overpriced dinner ,Bende and I drove  to the Englishman Waterfalls  again to jump from the cliffs into the water. The 5-6 meters we still have done. The 10 meters from the bridge was a little too tricky for us.
Then it was time to say good-bye because I wanted to get the evening ferry from Nanaimo to Vancouver. The ferry arrived with much delay and so I enjoyed a game of Frisbee with a few unknown people in the parking lot. Once again I was incredibly lucky because I was the last car, which was allowed to get on the ferry. The rest had to wait another 2 hours. I stayed in a side street behind Vancouver which I had interpreted as very quiet. I was so mistaken, because the next morning every five minutes a truck left the low loader truck depot next to where I had parked.
No sooner I reached Kelowna I had written with Richard from the vineyard and after 5 minutes had my old job back and it went  to work the next morning.
Since Hornby Iceland I hardly got more than 4-6 hours of sleep and the following night I could not sleep at all. I got up at 5 and was at 6 at work. It was Canada Day. Clarissa asked what I wanted to do that day, I said that at first I have to sleep since I am awake for 28 hours and then she offered me their air-conditioned second bedroom where I then stayed for 2 full nights to catch up on my sleep.
After 3 hours of sleep, I went back to the hostel and from there to Downtown to meet with Clarissa and her friend Amanda. The beach was full of Canadians in red and white and the Canadian flag on the cheek, so well as I.
There was a grand fireworks over the Okanagen Lake In the evening.

The next day, Miriam journeyed to Alaska because she had met a very interesting Quebec during my absence. Actually a road trip was planned with her through the Rockies but now I have to look for a new travel companion. Probably karma stroke because I had canceled the road trip with Jenny some weeks before.

Speaking of karma. Yesterday I was with Clarissa in Penticton for Ribfest. Actually nonsense for someone who does not like ribs. In addition, the far too expensive meat was just mediocre.
Good that James has played next door with his band “My Kind Of Karma” otherwise the whole trip would have been a little disappointing for the long ride.

Barfuß auf den Spuren von Juan de FucaBarefoot in the footsteps of Juan de Fuca

Nach 4,5 Monaten Aufenthalt in Kelowna habe ich endlich geschafft von da zu verschwinden, zumindest vorrübergehend. Ich hatte die Idee den West Coast Trail zu wandern. Allerdings sind Parkgebühren plus die 2 Fährfahrten mit 160$ lächerlich hoch und so entschied ich mich den Juan de Fuca Trail entlang zu wandern da man hier “nur” 10$ pro Nacht bezahlt.

Tag 1 – Freitag – Abschied und Rückkehr

Nachdem ich Miriam am Weinberg abgesetzt hatte brach ich Richtung Vancouver auf. Den Tag zuvor hatte ich in brennender Hitze gearbeitet, nun fuhr ich auf einmal im Schneesturm durch die Berge. In Vancouver war davon nichts mehr zu sehen und es gab Sonnenschein bei fast 25°C.
Ich lies mein Auto nahe Downtown stehen und lief zum American Backpacker Hostel in dem ich 3 Monate wohnte um zu sehen wer von den damaligen Bewohnern noch immer dort ist. George, die Japanerin Ajumi sowie die deutschen Markus, Lorenz und Hannes (beide Dresdner) wohnen noch immer dort.

Tag 2 – Samstag – Vancouver Leben

Am nächsten Tag organiserte ich die fehlende Campingausrüstung um anschließend zum Hostel zu fahren um ein paar Leute einzusammeln und zum Wreck Beach zu fahren. Ein (freiwilliger) FKK-Strand nahe der Uni. Dort genossen wir mit weiteren Leuten aus dem Hostel den Sonnenuntergang sowie ein paar Genussmittel. Ich kam seit langer Zeit mal wieder zum Frisbee spielen. Besonders amüsant war ein klischee-schwuler Asiate der splitternackt mit 2 Proseccoflaschen in der Hand sich nicht nur mit schlackernder Hüfte bewegte.
Später versuchten wir uns auf einer Underground-Techno Party einschleichen da uns 15$ für 1,5h verbleibende Zeit zu teuer waren. Dummerweise wurde ich erwischt und wurde vor die Wahl gestellt zu gehen oder zu bezahlen. Also legte ich mich ins Auto um zu schlafen. Als die Party vorbei war kam der Rest zu meinem Auto und hofften ich könnte ich sie noch fahren, wozu ich aber nicht mir in der Lage war. Ich versuchte weiter zu schlafen wärend der Trupp sich neben das Auto setzte bis 2 Streifenwagen ankammen und sie verscheuchten den es war ein Museumsparkplatz und die Security hatte sie auf der Videoüberwachung gesehen. Mich liesen sie zum Glück schlafen. Zumindest bis Nachts um 3 als mich die Security dann persönlich weckte. Nachdem ich ihm aber erklärte, dass ich nicht in der Lage zu sei fahren und er mitbekam, dass ich Deutscher bin wurde er sehr freundlich, lies mich schlafen und meinte nur ich sollte aber bitte am nächsten Morgen zeitig verschwinden.

Tag 3 – Sonntag – Die Wanderung beginnt

China Beach - Bear Beach

Nachdem ich ein morgendliches Bad im Pazifik genommen hatte fuhr ich Richtung Fähre mit der man nach Vancouver Island gelangt. Nachmittags erreichte ich den China Beach, der Anfang es Juan de Fuca Wanderweges. Ich nahm eine Abbiegung zu zeitig und landete auf dem Campingplatz. Der Campingplatzverwalter lud mich auf ein Bierchen in seinem “Büro” (bequeme Sessel vor seinem Wohnwagen) ein und wir unterhielten uns eine Stunde. Dabei erzählte er mir das sein Minihund einmal einen Schwarzbären auf einen Baum hoch gekläffte hatte. Wieder ein Grund weniger sich vor Schwarzbären zu fürchten.
Auf dem Parkplatz bezahlte ich bei einem Parkranger die Gebühren für 4 Nächte und benötigte anschließend eine gute Stunde zum packen meines Rucksacks. Somit lief ich erst 17 Uhr los mit dem Ziel Bear Beach. Nach 100 Metern zog ich meine Schuhe aus um die Idee welche mir schon seit meiner Planung durch den Kopf geisterte zu verwirklichen und den gesamten Trail barfuß zu laufen. Der Metalboden der Hängebrücke war das erste schwierige Hindernis. Dafür wurde ich mit wunderbarem Regenwald belohnt durch den die tief stehende Sonne ein wunderbares Licht-Schatten-Spiel auf die Bäume zauberte. Am Mystic Beach hing ein langes Seil am Baum oberhalb einer Klippe an dem man hin und her schwingen konnte. Die Kieselsteine am Ende des Strandes ware allerdings barfuß etwas unangenehm zu bewältigen.
Gegen 20 Uhr erreichte ich schließlich Bear Beach und stellte mein Zelt am Strand auf. Am Bear Beach campten diese Nacht zwei weitere Gruppen. Die die gebürtige Kanadierin Anjuli hat eine deutsche Mutter und einen indischen Vater und ist zwar in Deutschland aufgewachsen lebt aber seit 11 Jahren in Kanada. Ihr Hund Shamba begleitete sie stets und hat sogar seinen eigenen Rucksack. Dann waren da noch Eric und Cam sowie sein Sohn Wilson aus Victoria, ursprünglich aus Saskatchewan. Abends saßen ich mit den 3 Jungs am Feuer und wir haben uns ein wenig unterhalten. Zwischendurch mussten wir unsere Zelte umstellen, da wir nicht geahnt hatten wie hoch die Flut steigen würde.

Tag 4 – Montag – Anstrengender Geburtstag, oder doch nicht?

Bear Beach - Chin Beach

Einer der Gründe warum ich auf diese Wanderung gegangen bin war mein Geburtstag. Wenn ich mich recht erinnere war das der erste Geburtstag ohne meinen Zwillingsbruder Christopher. Das fühlte sich komisch an und außerdem wollte ich etwas besonderes machen.
Der 12 Kilometer lange Abschnitt zwischen Bear Beach und Chin Beach war der schwierigste. Wie man auf der Karte schön erkennen kann, ist die Strecke gesäumt von Wasserläufen welche sich immer in Tälern befinden. Um von einem zum nächsten zu kommen geht es immer steil bergauf um dann direkt wieder steil bergab zu gehen. Zudem gab es einige Schlammlöcher auf dem Weg die es zu überqueren oder durchqueren galt.
Auf dem ersten Abschnitt sah ich einen Weisskopfseeadler umher fliegen.
Die 3 Jungs waren bereits seit 2 Stunden da als ich endlich ankam und begannen alsbald ein Feuer am einzigen windstillen Platz am Strand den sie gefunden hatten. Der Campingbereich war direkt dahinter im Wald. Jedes mal im Wald hat man gefroren. Sobald man aber aus den Bäumen hervortrat wurde es gefühlte 5°C wärmer.
Am Feuer trank ich abends mein Geburtstagsbier, welches ich mir als kleinen Luxus eingepackt hatte.
Willson verabschiedete sich an diesem Tag da er am nächsten Morgen wieder zur Uni musste.

Tag 5 – Dienstag – Verschnaufpause

Anjuli wollte nach dem anstrengenden Vortrag einen Ruhetag einlegen ebenso so wie Cam und Eric, aber eher weil sie den Strand so toll fanden. Mein Plan war direkt weiter zu wandern. Ich wachte aber mit hämmerndem Kopf auf und als ich aus dem Zelt kletterte machten sich meine Waden stark bemerkbar. Außerdem merkte ich bei jedem Schritt meine Fußsohlen. So entschied ich mich doch einen Tag Pause einzulegen.
Das Feuer wurde bereits früh angesteckt und brannte den ganzen Tag. Nach dem Mittagessen hielt ich 2 Stunden Mittagsschlaf. Als ich wieder aufstand waren schon einige Leute mehr gekommen und es waren gegen Abend um die 40 Leute und der Campingplatz somit überfüllt. Das war etwas ärgerlich. Wir hatten es genossen eine überschaubare Gruppe zu sein.
Abends aßen wir Muscheln welche Eric und Cam den Tag über gesammelt hatten.

Tag 6 – Mittwoch – nächtlicher Besuch

Chin Beach - Sombrio Beach

Am näcsten Morgen ging es weiter zum Sombrio Beach. Nach einer Weile hatten mich Eric und Cam eingeholt und ich lief den ersten Tag der Wanderung nicht allein. Am Sombrio Beach angekommen machten wir Mittag und für die beiden wurde es Zeit Auf Wiedersehen zu sagen, denn sie mussten am nächsten Tag wieder arbeiten. Zuvor überließen sie mir netterweise ihr restliches Essen. Beim Packen meines Rucksacks hatte ich zu wenig Lebensmittel eingepackt und ich dachte ich hätte sogar zu viel.
Nachmittags erkundete ich den Strand und ein junges Pärchen sah mich und sie meinte: “Ach du bist der, der barfuß läuft!”. Ich war überrascht wie schnell sich das herumgesprochen hatte um dann aber festzustellen, dass sie ab und zu meine Fußabdrücke gesehen haben und deshalb wussten, dass jemand barfuß auf dem Wanderweg unterwegs ist.
Abens machte ich wieder ein Feuer und Anjuli sammelte erneut ein paar Muscheln die wir am Feuer genossen.
Beim ins Bett gehen dachte ich hätte etwas hinter meinem Zelt gehört. Es blieb aber still und so fuhr ich fort und machte alsbald das Licht aus. Eine Sekunde später fauchte ein Tier lautstark hinter meinem Zelt. Da man die ganzen Tage zuvor an Schildern mit Warnungen vor Schwarzbären und Pumas vorgelaufen ist, blieb ich alles andere als ruhig. Ich brüllte so laut ich konnte in Richtung aus der Geräusch gekommen war, frei nach dem Moto, Ich bin lauter, ich bin größer und macht die Taschenlampe an. Ich kletterte aus dem Zelt und leuchtete das gesamte Buschwerk hinter meinem Zelt ab konnte ab nichts entdecken. Anjuli die ein ganzes Stück entfernt ihr Lager aufgeschlagen hatte, hörte mich natürlich und fragte ob alles okay wäre. Ich lief rüber und meinte nur, dass irgendetwas hinter meinem Zelt sei. Am Tag zuvor war das verschließbare Essenslager am Chin Beach durch die vielen Leute voll gewesen und so hatte ich mein Essen im Rucksack gelassen und keine Probleme damit gehabt. Nicht so diese Nacht. Also lief ich zu meinem Zelt zurück um mein Essen zu holen und es ins Essenslager zu bringen und leuchte noch einmal das Geäst ab und da sah ich sie. Zwei Waschbären. Mir viel ein Stein vom Herzen, jetzt da ich wusste das es keine Bär oder Puma war, sperrte mein Essen aber doch sicherheitshalber weg. Irgendwie habe ich nach diesem Schreckmoment geschafft doch einzuschlafen.

Tag 7 – Donnerstag – Ende der Wanderung und lustige Texaner

Sombrio Beach - Botanical Beach

Am letzten Tag lief ich die letzten 19 Kilometer vom Sombrio Beach zum Botanical Beach auf einmal. Die Tage zuvor waren es immer zwischen 6 bis 12 Kilometer gewesen dafür war der Weg aber immer wesentlich schwieriger da steiler und schlammiger. Gegen Ende bestand der Weg zur Hälfte nur noch aus Holzstegen was den Anspruch sehr gesenkt hat. Da Holz aber bekanntlich relativ hart ist, waren am Ende meine Füße leicht taub. Da ziehe ich weichen Waldboden oder sogar ein Schlammloch vor.
Am Botanical Beachkonnte ich nicht nur endlich wieder meine Schuhe anziehen. Dort kam ich auch mit einer Gruppe Texaner aus El Salvador ins Gespräch und ich meinte ich muss noch irgendwie zurück zu meinem Auto am China Beach kommen. Sie boten mir sofort an mit ihnen mitzufahren. Nach 2 Stunden warten und unterhalten tauchte schließlich einer von ihren zwei Vans auf. So saßen wir dann zu 21. in einem 15 Personen Van, sangen einem von ihnen ein Happy Birthday und aßen Cupcakes. Sie setzen mich China Beach ab und  verstaute mein Zeug aber kam noch mit einem Ehepaar ins Gespräch. Beim losfahren stelle ich fest, dass mein Handy fehlte. Mist, hatte ich das jetzt wirklich im texanischen Van gelassen? Ich raste hinterher um sie einzuholen. Das gute war, dass sie schon beim losfahren sehr langsam fuhren da die Tankanzeige bereits auf “leer” stand. An der nächsten Tankstelle in Sooke holte ich sie zum Glück ein und sie hatten bereits mein Handy gefunden.
Gleich um die Ecke fand ich einen WLAN-Hotspot und so ging ich nach 5 Tagen offline sein das erste mal online. Nach dieser Zeit und da ich zwischendurch Geburtstag hatte, dauerte es gut eine Stunde bis die 100 Emails und Nachrichten abgearbeitet hatte und es war bereits dunkel als ich weiter fuhr.
Die Scheinwerfer meines Autos erinnern an Kerzen. Das mag zwar sehr romantisch sein aber ein bisschen Licht auf der Straße wäre auch gut gewesen. Aufgrund mangelnder Sicht und steigender Müdigkeit bog ich schließlich 3x rechts ab bis es nicht mehr weiter ging, parkte mein Auto und schlief an Ort und Stelle ein.

Tag 8 – Freitag – Der Weg führt nach Tofino

In Kelowna hatte ich die (blonde und nicht die brünette) deutsche Paula kennen gelernt, welche zur selben Zeit auf Vancouver Island ankommen würde wenn ich meine Wanderung beenden würde. Ich hatte ihr den Abend zuvor geschrieben. Zum Frühstück war ich bei A&W und las, dass Paula in Tofino ist. Da ich ein wenig planlos war und das somit meine einzige Option war, entschied ich mich, dort hin aufzubrechen.
Auf dem Weg schaute ich mir noch die Englishman River Falls an und legte einen Stopp an den Cathedral Grove ein. Das sind die ältesten Bäume die es auf der Insel zu finden gibt und sie sind gigantisch – Georg zum Vergleich (siehe Bild).
Auf den letzten 30 Kilometern nahm ich noch die beiden Anhalter Johnny (Ontario) und Lukas (Österreich) mit. Das waren meine ersten Anhalter übhaupt.
Im Hostel habe ich die viel zu teuren 48$ für eine Nacht bezahlt, denn ich hatte seit Kelowna keine richtige Dusche mehr gehabt sondern mich immer nur im Meer oder in Flußläufen gewaschen.
Paula war ehrlich gesagt überrascht, dass ich schon da war.

Tag 9 – Samstag – Relikte aus dem 2. Weltkrieg

Zusammen mit dem Schweizer Michell machten wir uns am nächsten Tag auf um uns ein Flugzeugwrack Nähe Tofino anzusehen. Das war schon ziemlich beeindruckend.
Anschließden waren wir beim Tacofino, dem wohl beliebtesten Tacostand auf ganz Vancouver Island. Danach lagen wir noch eine Weile am Mackenzie Beach.
Tofino bringt das Problem mit sich, dass fast alles was man machen kann mit viel Geld verbunden ist. Das Hostel bestand zudem aus mindestens 80% Deutschen und Paula konnte sich nicht so recht festlegen was sie denn nun machen wollte. Nach dem Abend mit einigen Leuten in der Bar sagte sie mir dann, dass sie nicht mehr mit kommt, was ich aber schon vorher geahnt hatte und mich bereits darauf eingestellt hatte und ihr deshalb aber auch nicht böse bin.
Ich schlief wieder im Auto und fuhr dann am nächsten morgen nach Ucluelet.

Tag 10 – Ucluelet

Auf dem Weg hielt ich am Long Beach und sonnte mich dort eine Weile.
Das Surfers Inn war genau wie im November bereits von einer gesamten Gruppe ausgebucht und so zog ich ins C&N Backpackers.
Nachmittags lief ich den Wild Pacific Trail ab welcher von der Natur her sehr schön ist, aber den Anspruch eines Parkspaziergangs hatte. Der Weg geht auch an einem alten Leuchtturm vorbei. Auf dem Wanderweg konnt ich erneut einen Weisskopfseeadler beobachten.

After 4.5 month of staying in Kelowna I finally was able to leave from there, at least for a while. I had the idea to hike the West Coast Trail. Unfortunately the park fee plus the two ferry rides is with the amount of almost $160 ridiculous high and so I decided to hike the Juan de Fuca Trail because you pay “only” $10 a night.

Day 1 – Friday – farewell and reunion

After I dropped of Miriam at the vineyard I started my journey to Vancouver. I was working in brutal heat the day before and now I was driving in a snowstorm through the mountains. You could not see anything of that when I arrived in Vancouver and we had sunshine and almost 25°C.
I left my car close to downtown and walked to the American Backpacker Hostel where I lift for about 3 month to check out if some of the former inhabitants still live there. George, the japanese Ajumi as well as the Germans Markus, Lorenz and Hannes (both from my hometown Dresden) still live there.

Day 2 – Saturday – Vancouver life

I organized the missing camping gear the next day and then go the hostel to pick up some people and drive to Wreck Beach. It is a clothing optional beach close to the university. We enjoyed the sunset as well as some stimulants. I was able to play frisbee again after a long time of not playing. Especially funny was a stereotypical gay asian guy running around in his birthday suit, having 2 Prosecco bottles in his hand and not only waving his hips while walking.
We tried to sneak into an underground techno party because $15 are way too much for just 1.5h left. Unfortunately I got caught and was given the choice to pay or leave.  So I layed down in the car to sleep. The guys came over to my van after the party ended hoping that still could drive them home but I was not able anymore to drive. I tried to go on sleeping and they sat down next to my car until to police cars showed up and displaced them because it was a parking lot of a museum and the security had seen them on the surveillance cameras. I was lucky and the let me sleep. At least until 3 in the morning when a security guard showed up in person and woke me up. After explained him that I am not able to drive anymore and he figured out that I am German he got really friendly and let me sleep but mentioned that I should be so kind to leave early in the morning.

Day 3 – Sunday – the hike begins

China Beach - Bear Beach

After I had morning bath in the Pacific I went on into the direction of the ferries which go to Vancouver Island. I arrived at China Beach in the afternoon, one of the trailheads. I took a crossroad to early and ended up on the campground. The campground host was invited for a beer in his “office” (comfortable armchairs in front of his RV) and we talked for an hour. During our conversation he told about one time when his really small dog was barking at a scared black bear in a tree. On reason more to not be afraid of black bears.
I payed the fee for 4 nights at the parking lot to a park ranger and then I need almost one hour to pack my backpack. Therefore I started the hike at 5 pm with the destination Bear Beach. I put off my shoes after 100 meter because when I was planning the trip I already had the idea of doing the whole trail barefoot. The metal floor of the suspension bridge was the first hard obstacle. In exchange I got a beautiful rainforest and because the sun was already low there was an amazing interaction between light and shadow. At Mystic Beach was a rope hanging from a tree on top off a cliff and so you could swing back and forth. The pebbles at the end of the beach were really unpleasant to walk on barefoot.
I finally arrived at Bear Beach around 8 pm and set up my tent on the beach. Two other groups had already set up their tents at the beach. The born Canadian Anjuli has a german Mother and an indian father and grew up in Germany before she came to Canada 11 years ago. Her dog Shamba is always accompanying her and even has his own backpack. Then we had also Eric and Cam as well as his son Willson from Victoria, formerly from Saskatchewan. I joined the 3 guys at their fire in the evening and we talked for a while. In between we had to move our tents because we did not anticipate that the flood will rise that high.

Day 4 – Monday – an exhausting birthday, or maybe not?

Bear Beach - Chin Beach

One of the reasons why I wanted to go on this hike was my birthday. If I remember that right I never celebrated my birthday without my twin brother Christopher. That felt weird and also I wanted to do something special.
The part between Bear Beach and Chin Beach is 12 kilometer long and was the most difficult. As you can see clearly on the map there are a lot of streams which are always running through valleys. If you want to go from one to another stream you always had to climb up a hill just to down again as soon as you reached the top. Besides there are a lot of muddy segments which you have to bypass or walk through.
On the first kilometer along the beach I got lucky and saw a bald eagle flying around.
The 3 guys were already there for about 2 hours when I finally reached the campsite and they started to make a fire right away at the only windless place on the beach. The campsite was directly behind the beach in the woods. Every time you went in there you were freezing. As soon as you entered the beach it felt like the temperature rose 5 degree.
I drank my birthday beer at the fire in the evening which I packed in as my only luxury.
Willson said farewell that evening because he had to attend university the next day.

Day 5 – Tuesday – rest day

Anjuli planned to take a day of rest because of the exhausting day before as well as Cam and Eric but they wanted to stay because they like the spot so much. My plan was to go on that day. I woke up with a headache and when I got out of the tent I could feel my calves really strong and during every step the bottom of my feet hurt a bit, so I decided to also take a rest day.
They fire was already started in the morning and burned the whole day. After the lunch I had a 2 hour nap. When I woke up again a bunch of people already arrived at the campsite and at the end of the evening there were almost 40 people on the campsite and therefore it was overcrowded. That was a bit annoying. We really enjoyed to be a small group.
We had  mussels for dinner which Eric and Cam gathered the same day.

Day 6 – Wednesday – visitation at night

Chin Beach - Sombrio Beach

I went on to Sombrio Beach the next morning. After a while Eric and Cam caught up so it was the first and only day that I did not had to walk alone. When we arrived a Sombrio Beach and had lunch and then they time came where the two had to say farewell because they had to work again the next day. Before that the left me the rest of their food. While packing my backpack I thought I packed in too much food but it was the opposite.
I explored the beach in the afternoon when a young couple saw me and asked: “Oh are the guy who is walking barefoot?”. I was impressed this went around so quickly but I was mistaken because the saw my footprints and so the knew that someone is walking without shoes.
I made a fire in the evening and Anjuli got some more mussels which we enjoyed next to the fire.
Went I went to bed I thought I heard something behind my tent. It stayed quiet and so I went on and switched off the light. One second later an animal war roaring right behind my tent. You read a lot of signs with warning of cougars and bears and so I could not stay calm at all. I screamed as loud as I could to show that I am louder and bigger and switched on the flashlight. I got out of the tint and search all the bushes with my light but I could not see anything. Anjuli who set up her tent a bit down the beach surely heard my and asked what is going on. I walked over and told her that something was behind my tent. The day before the food cache was packed with food from the other people and so I left my food in my backpack and did not have an issue. Not so much at this night. So I walked back to my tent to grab my food in bring it to the food cache and inspected the bushes again with the light when I saw them: two raccoons. It took a load of my mind to know it was not a cougar or a bear but locked away my food just in case. After so much excitement it was hard to fall asleep but I finally made it.

Day 7 – Thursday – the end of the hike and funny Texans

Sombrio Beach - Botanical Beach

I walked the last 19 kilometers from Sombrio Beach to Botanical Beach at once at the last day. The days before I only walked between 6 to 12 kilometers but therefore the tail was ruffer because it was steeper and muddier. At the end the trail mostly consisted out of docks which lowered the difficulty a lot. Wood is known to be solid and so my feet were a little numb at the end. I prefer a soft forest soil or even a puddle of mud.
I finally could put on my shoes again at botanical beach. I also came into talking which a group of Texans from El Salvador and I mentioned that I have to get back to my car at China Beach. They immediately offered me to come with them. After 2 hours of waiting and talking finally one of their two vans showed up. 21 people were sitting inside a 15 person van and sang happy birthday to one of the guys and ate cupcakes. They dropped me off a China Beach and I packed my stuff back into my car and then came into talking with a couple in the parking lot. When I left I realized that my smartphone was missing. Damn, did I really forgot it in the van of the Texans? I speeded to catch up with them. The good thing was that their gas indicator already was on empty when they started so I knew they would not drive too fast. At the next gas station in Sooke I caught up with them and they already found my phone.
Right around the corner I found some free wifi and so I went online after 5 days of being offline. After this time and because it was my birthday in between it took me almost an hour to respond to all the mails and it was already dark when I moved on.
The headlights of my car as bright as candles. This might sound romantic but just a little bit of light on the road would be nice sometimes. Based on that and because I got really tired I turned right 3 times until I could not go on, parked my car and fall asleep right away.

Day 8 – Friday – The path leads to Tofino

I met the german Paula (the blond, not the dark-haired) in Kelowna, who would come to Vancouver Island at the time when I finish the trail. I wrote her a message the evening before. I had breakfast at A&W and read that she is in Tofino. Because I had no clue at all where I should go next and therefore this was my only option I decided to go there.
On the way I stopped at Englishman River Falls and the Cathedral Grove. Here you can find the oldest trees on the island and they are just massive. – Georg for scale (see pictures).
On the last 30 kilometers I picked up the two hitchhikers Johnny (Ontario) and Lukas (Austria). They were my first hitchhikers ever.
I paid the $48 expensive because I really needed a shower because the last time I had a proper shower was in Kelowna and I only cleaned myself in the ocean or a freshwater stream.
Paula was really surprised that I was already there.

Day 9 – Saturday – relict from World War 2

Together with the swiss Michell we went to an old airplane wreck close to Tofino the next day. That was really impressive.
We were at Tacofino afterwards the probably most famous taco place on the island. Then we relaxed at Mackenzie Beach for a while.
Tofino has the problem that everything you can do costs a shitload of money. Also the hostel consisted out of at least 80% Germans and Paula could not really decide if she wants to join or not. After the night in a pub she told me then that she will not come. I kind of knew that before and and was prepared for that so I am not angry at her.
I slept in the car and drove to Ucluelet the next morning.

Day 10 – Ucluelet

On the way I took a break at Long Beach at had a sunbath for a while.
The Surfers Inn hostel was booked out by a whole group like in November before and so I moved into the C&N Backpackers.
I walked along the Wild Pacific Trail in the afternoon. The nature is really nice but it is as difficult as a walk in the park. The passes an old lighthouse.
I was able to see another bald eagle on the trail.

Arbeiten, erster Kontakt, Weinverkostung, schlechte Laune und Wasserfälleworking, first encounter, wine tasting, bad mood and waterfalls

In den letzten Wochen konnten Miriam und ich doch noch auf dem Weinberg arbeiten und mussten nicht nur Gartenarbeit verrichten. Zur Zeit müssen die Äste der Weinstöcke zwischen die Drähte gesteckt werden, falls diese sich nicht selbst eingehangen haben, damit die einzelnen Reihen nicht zusammen wachsen. Sollte dies passieren muss man mit dem Traktor durch die Reihe fahren um die Äste auseinander zu reißen. Der Schaden der dabei entsteht ist allerdings sehr hoch.
Das Einhängen selbst ist ziemlich eintönig und es gab entweder Dauerregen oder brennende Sonne zur Auswahl. Über gute Gesellschaft konnte ich mich zum Glück nicht beschweren. Im Winter bin ich bei schlechtem Wetter meist nicht zur Arbeit gegangen aber Miriam hatte sich am ersten Regentag über meine Arbeitsmoral lustig gemacht und so gingen wir jeden Wochentag arbeiten.  Was soll sie außerdem ohne Chauffeur machen.

Richard und Mauro hatten uns bereits berichtet, dass sich ein junger Schwarzbär seit ein paar Wochen in der Gegend herum treibt. Wir hatten ihn aber noch nicht gesehen.
Letzte Woche waren wir wie immer am Einhängen. Wir waren ungefähr 25 Meter von der Pferdekoppel entfernt, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel eine Bewegung war nahm. Ich drehe den Kopf und blickte einen Schwarzbär an, der auf den Zaun sprang. Mir viel nichts besseres ein als Miriam mit einem “Bär, links!” zu waren und auf ihn zu zeigen. Der Bär war aber mindestens genau so überrascht wie ich, schaute mich nur 2 Sekunden auf dem Zaun hockend irritiert an um dann von uns weg zu rennen. Mit seinen 2 Jahren war er kaum größer als ein riesiger Hund aber angegriffen würde ich von ihm dennoch nicht gewollt werden. Dummerweise hatte ich meine Kamera nicht dabei.
Ich war überrascht wie agil der Bär war und wie einfach er auf den 1,20 Meter hohen Zaun gesprungen ist. Richard sagt mir, dass viele nicht wissen wie agil Bären sind und das man unmöglich wegrennen kann, da der Bär schneller rennen kann. Ich habe aber gehört, es reicht, wenn man schneller als seine Freunde rennen kann …

Vergangen Samstag waren wir, die Irin Trisha, die Australierin Tasha sowie Miriam und ich in West Kelowna und sind den Westside Trail abgefahren und haben ein paar Weinverkostungen gemacht. Verglichen mit der Ancient Hill Winery, in der wir arbeiten und mir immer noch am besten gefällt, sind diese diese Weinberge sehr für Touristen gestaltet. Englischer Rasen zwischen den Weinstöcken und die Rasenkante zwischen den Reihen ist abgestochen. Die Weinstöcke selbst waren nicht so buschig wie auf unserem Weinberg. Das sieht zwar schön aus, kann aber wenn man Pech mit den Temperaturen im Winter hat, zu Ernteausfällen führen.
Es war interessant den Unterschied zwischen den gleichen Weinsorten der verschiedenen Weingütern (probieren) zu schmecken.

An einem veregneten Arbeitstag war meine Laune durch die Nässe schon nicht gerade auf dem Höhepunkt. Dann sperrte ich mich noch aus meinem Auto aus. Zusammen mit dem Australier Dan und dem Quebecer Max, einem Metallkleidbügel und einem Nagelhammer haben wir das Auto zum Glück nach 20 Minuten auf bekommen und ich konnte mir die 80$ für einen Schlosser sparen. Jetzt weis ich also wie man in ein Auto einbricht. Ich weis allerdings nicht, ob mich das beruhigen oder beunruhigen soll, denn jetzt wo ich weis wie ich es machen muss würde ich es in unter 5 Minuten schaffen und das können andere auch.
An diesem Tag ging aber auch ein Türsensor kaputt, sodass die Innenbeleuchtung dauerhaft leuchtet. Da kein Schalter verhanden musste ich die Glühbirnen entfernen. Es bleibt aber ein nervender Ton sobald man die Fahrertür öffnet.
Später am Abend haben wir Siedler von Catan gespielt. Wer mich kennt weis, dass ich ein schlechter Verlierer bin. Was mich allerdings noch mehr stört ist, wenn Leute nicht einmal versuchen den potentiellen Sieger, Miriam in diesem Fall, in seinen Plänen mit allen Mitteln zu stören sondern nur sein eigenes Ding macht. Zudem kann Miriam teils ziemlich gemein sein (was mich sehr an mich selbst erinnert) und hatte die ganze Zeit ein fieses Grinsen und lachte gehässig.
Das brachte dann das Fass zum überlaufen und ich musst einfach nur raus, stieg ins Auto und fuhr auf den Dilworth Mountain und hatte eine wunderschöne Aussicht über das nächtliche Kelowna.
Meine Laune blieb schlecht bis zum nächsten Mittag was allerdings förderlich für mein Arbeitstempo war. Während Miriam und James eine Reihe zusammen schafften machte ich eine Reihe.
Ein paar Tage später war ich mit Miriam noch einmal nach der Arbeit auf dem Dilworth Mountain.

Es gibt viele Wasserfälle in und um Kelowna. Einer ist nahe des Weinbergs im Mill Creek Provincial Park und man kann von 3 bis 7 Metern ins Wasser springen was ich an einem besonders heißen Tag in einer verlängerten Mittagspause getan habe.
Mit einer weiteren Paula aus Deutschland war ich an den Crawford Wasserfällen.

In the last couple of weeks Miriam and I got the chance to work in the vineyard and did not had to do only gardening. At the moment the branches of vines have to get tacked between the wires if they did not tacked themselves in. This has to be done so the rows do not grow together. If that happens you have to drive through with the traktor and rip everything apart. This causes a lot of damage.
The tacking it itself is really monotonous and it we could choose between pouring all day or the hot sun. Luckily I could not complain about good company. If the weather was bad I mostly skipped the day in winter but Miriam made fun about my work attitude on the first rainy day and so we worked all week days. Besides what should she do without her chauffeur.

Richard and Mauro told us that a young black bear was walking around in the area since some weeks. We had not seen him yet.
We were tacking last week like usually. We were about 25 meters away from the paddock when i suddenly saw a movement in my blind spot. I turned my head and looked at a black bear which jumped on the fence. I could not think of anything better then warn Miriam with a “bear, left!” and pointing it out. The bear was at least as surprised as I was, looked confused at me for 2 seconds and then run away. With his age of only 2 years he is not much bigger as giant dog but I surely would not like to get attacked by it.
Unfortunately I forgot my camera.
I was surprised how agile the bear was and how easily it jumped on the 1.20 meter high fence. Richard told me that many people do not know how agile bears are and you can not outran a bear because the bear can run faster. I heard though it is enough if you can outran a friend …

Last Saturday the irish Trisha, the australian Tasha as well as Miriam and I drove along the Westside Trail in West Kelowna and had some wine tastings. Compared to the Ancient Hill Winery where we work at and which I still like the most, the vineyards are made for tourists. English lawn between the vines and the edges of the lawn between the rows are cut. The vines themselves were not as bushy as on our vineyard. This looks nice but if you are unlucky and have bad temperatures in winter it can lead to failure of crops.
It was interesting to try the same wine types from different wineries and to (try to) taste the difference.

On a rainy day my mood was already pretty bad because of the wet conditions. Then I locked myself out of the car. Together with the australian Dan and Max from Quebec, a metal coat hanger and a hammer we could luckily open the car and I did not had to spent $80 for a locksmith. Now I know how to break into a car. I am not sure if that makes me feel safe or not. Now that I know the technique I could do it in under 5 minutes, so can other.
One door sensor failed also that day with the result that the indoor lights will not turn off. I had to remove the light bulbs because of the lack of a switch. You still have an annoying chiming sound when you open the drivers door.
We played Settlers of Catan later that day. Those who know me, know that I am a bad loser. What I hate even more is when people do not even try to disturb the leading player (Miriam in that case) with every effort and just do there own thing. Furthermore Miriam can be really mean sometimes (which reminds me of myself) and so she was sardonic grinning and laughing the whole game.
This was the tip of the iceberg and I had to go out, got in the car and drove to Dilworth Mountain and had a beautiful view over Kelowna at night.
My mood was bad until the next noon but however it was a booster for my working speed. While Miriam and James finished one row together I did one on my own.
I went back on Dilworth Mountain together with Miriam some days later after work.

There are lots of waterfalls in and around Kelowna. One is close to the winery at Mill Creek Provincial Park and you can jump from 3 up 7 meters down into the waterfall which I did on a hot day during an extended lunch break.
Together with another Paula from Germany we went to the Crawford waterfalls.

Auf unbestimmte Zeit verschoben und nicht ganz so wilde TierePostponed indefinitely and not so wild animals

(Lest es, als hätte ich vor 2 Tagen geschrieben)

Vor wenigen Tagen habe ich schweren Herzens den geplanten Roadtrip mit Jenny abgesagt. Das Problem war vor allem, dass wir pro Tag 3 Stunden am Tag hätten fahren müssen. Wir hätten somit nur jeweils einen halben Tag Zeit gehabt um uns etwas anzuschauen um am nächsten morgen weiter zu fahren. Weiterhin war unklar wie Jenny nach Toronto kommt, sollte das Auto liegen bleiben. Die Lenkaufhängugn wurde zwar dank spontaner und unerwarteter finanzieller Unterstützung meiner Eltern repariert aber “Vengela Makel” hat 380.000km weg und da kann man dann doch nicht mit Sicherheit sagen ob man sein Ziel erreicht. Jenny wird am Freitag nach Toronto fliegen und sich dann noch ein wenig die Stadt ansehen bevor ihre Eltern ankommen.

Mit Jenny, Paula und Lukas, der natürlich auch ein Deutscher ist, sind wir vor kurzem auf den Knox Mountain gewandert um noch einmal den Blick über Kelowna zu genießen. Ich entschied mich barfuss zu gehen und musste feststellen, dass ich zwar schon öfter eine Berg barfuss erklommen hab aber oben immer Schuhe für den Abstieg angezogen habe. Die nächsten drei Tage habe ich dann meine Fußsohlen gespührt.

Paulas Freund ist aus Deutschland angereist und besucht sie für knapp 2 Wochen. Gemeinsam sind zur Zeit auf einem Roadtrip in den Rockies unterwegs.

Das Hostel wird im Moment von deutschen Reisenden überrant. Vor 2 Tagen waren es 10 Deutsche und es gibt gerade einmal 30 Betten hier.
Eine von den Deutschen ist Miriam aus Hamburg. Sie ist bereits seit 3 Jahren am reisen durch Neuseeland, Australien, China, Südost-Asien die USA, Südamerika und ist jetzt in Kanada.
Neulich, an einem Nachmittag wollten wir wandern gehen. Mit dabei war Jenny und Stefan, auch ein Deutscher der für ein Semester in Alberta studiert hat und jetzt zum Ende seines Kanadaaufenthaltes ein wenig umher reist. – Jedenfalls saßen wir gerade im Hostel und waren dabei zu entscheiden am Mission Creek Greenway entlang zuwandern, als Miriam unsere Unterhaltung hörte und fragte ob sie sich anschließen kann.
Seit dem machen wir ziemlich viel gemeinsam. Das liegt aber auch dran, dass wir zur Zeit zusammen arbeiten.

Jitske von der Ancient Hill Estate Winery hatte im Hostel angerufen da sie nach Arbeitern suchte. Miriam wollte arbeiten gehen um etwas Geld zur Seite zu legen und so gab ich ihr die Nummer. Ich selbst hatte zu dem Zeitpunkt noch geplant am darauf folgenden Wochenende endlich Kelowna zu verlassen. Allerdings führte eins zum anderen und wir hatten auf einmal beide einen Job.
Nun bin ich also wieder im Weinberg gelandet. Allerdings besteht unsere Arbeit hauptsächtlich aus Gartenarbeit, meist Unkraut jähten. Ansonst habe ich noch James und Taylor (Schlagzeuger von My Kind Of Karma in der Band in der auch James spielt, und er hat jetzt wieder angefangen im Weinberg zu arbeiten) geholfen, dass das Hühnergehege fertig wird. Das war ziemlich wichtig wie wir selbst gesehen haben. An einem Tag waren es noch 2 Kücken am nächsten nur noch eins.
Zum Feierabend gibt es ab und an noch einen kühlen Gewürztraminer und Richard hatte uns neulich eine Führung durch den Weinkeller gegeben. Ich dachte immer das wäre nicht wirklich spannend und hatte deshalb nie gefragt. Zum Glück hatte Miriam auf eine Führung bestanden denn Richard hat mit sehr viel Leidenschaft erzählt und es war äußerst interessant.

Da ich die Kängoroo Creekfarm in Lake Country noch nicht gesehen hatte sind wir letztens mit Clarissa (sie wohnt hier in Kelowna und ich kenne sie über Henrik und Nils) und ihrer Freundin Bonni dort hin gefahren und haben uns die Kängoroos, Wallabies, Kurzkopfgleitbeutler und Papageien angesehen. Das Highlight waren die Babykängoroos welche man im Arm halten konnte. Ich habe George gehalten und er ist super niedlich.

Am darauf folgenden Tag sind wir trotz vereinzeltem Regen zum Myra Canyon. Miriam wollte ihn gern sehen und mich hatte es auch interessiert wie er ohne Schnee und in grün aussieht. Clarissa ist ebenfalls spontan dazu gestoßen.
Das schlechte Wetter war eher von Vorteil als von Nachteil: Die Wolken hingen sehr tief, was zu einer wundeschönen Szenerie führte. Außerdem wimmelte es nur so von Tieren von denen im Winter nichts zu sehen war. Murmeltiere und Erdhörnchen flitzen die ganze Zeit über den Weg. Eines der Erdhörnchen schien sehr an Wanderer gewöhnt. Als wir anhielten und ich die Kamera aus dem Rucksack zog um es von Ferne zu fotografieren, kam es angerannt da es wohl dachte wir hätten Essen dabei. Dabei ist mir ein tolles Foto geglückt bei dem das Erdhörnchen gerade die Linse meiner Kamera inspiziert.

Gestern Abend waren wir bowlen. Mit dabei waren Clarissa, Miriam und Jenny. Nach einem eher schlechten Start wurde ich immer besser und gewann sogar beide Spiele.

Heute sind wir mit Clarissa nach ihrem Feierabend nach Penticton gefahren um dort im Skaha Bluffs Provincial Park eine spätabendliche Wanderung zu machen. Die Irin Trisha, Miriams Zimmergenossin, hat sich auch angeschlossen.  Wir sammelten Clarissas Freundin Christy in Penticton ein und es war bereits um 7 als wir am Fuße des Wanderweges angekommen waren. Nach einer kurzen Zeit auf öffentlichen Wanderwegen suchten wir aufgrund Zeitmangels einen direkten Weg auf einen höher gelegenen Felsen um einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang, den Okanagen Lake und Skaha Lake sowie Pentiction zuhaben.

(Read it as it was written two days ago)

Some days ago I had to cancel the planned road trip with Jenny with a heavy heart. The problem in general is that we would have had to drive 3 hours a day. Therefore we only would have had half a day to see something and go on the next morning. Furthermore we did not know how Jenny would have got to Toronto if the car breaks down. Although the steering rack got fixed due the spontaneous and unexpected financial support of my parents, “Vengela Makel” has 380,000 km on her tacho and so you can not really tell for sure if your reach your destination.
Jenny is going to fly to Toronto on Friday and stays there for a while until her parents arrive.

With Jenny, Paul and Lukas, of course another German, we hiked up Knox Mountain to enjoy the view over Kelowna again. I decided to walk barefoot and had to realize that I hiked up several mountains barefoot but I never went down like this. The next three days I could feel my soles of my feet.

Paulas boyfriend arrived from Germany to visit her for almost 2 weeks. Currently they are on a road trip together in the Rockies.

The hostel is overcrowded by Germans. Two days ago 10 Germans stayed here and the hostel has only 30 beds.
One of those Germans is Miriam from Hamburg. She travels already vor 3 years through New Zealand, Australia, China, South-East-Asia, the US, South America and now she is in Canada.
Recently in the afternoon we wanted to go for a hike. Along came Jenny and Stefan, a German who studied in Alberta for a semester and now at the end of his stay he is travelling around a bit. – Anyway, we were about to decide to hike the Mission Creek Greenway when Miriam heard our conversation and asked if she might join.
Since then we do a lot together. This is mainly because we work together.

Jitske from the Ancient Hill Estate Winery lately called the hostel seeking for workers. Miriam wanted to work to save some money and so gave her the number. At this point I was still planning to finally leave Kelowna on the upcoming weekend. However one thing leaded to another and suddenly we both had a job.
Now I work on the vineyard again. However mainly we do gardening, mostly weeding. Apart from that I helped James and Talyor (drummer from My Kind Of Karma, the band James also plays in, who started to work at the vineyard again) to finish the chicken cube. It was really important as we could see for ourselves. One day there two chicks walking around and the next day one was missing.
At the end of the day we sometimes have a glass of cold Gewürztraminer and Richard gave us recently a tour through the basement of the winery. I always thought it is not really interesting and so I never asked. Luckily Miriam insisted on a tour because Richard was telling with passion and it was outermost interesting.

I had not seen the Kangaroo Creekfarm in Lake Country and so we went there with Clarissa (she is living in Kelowna and I know her through Henrik and Nils) and her friend Bonni and watched the kangaroos, wallabies, sugar glider, parrots. The highlights were the baby kangaroos which you could hold in your arm. I held George and he is super cute.

Despite occasional rain we went to Myra Canyon the next day. Miriam wanted to see it and I was curious how it looks without snow and in green. Clarissa also joined spontaneously.
The bad weather was actually an advantage than a disadvantage: The clouds were hanging low which leaded to wonderful scene. Furthermore lots of animals were running around which you can not see in winter. Marmots and ground squirrels were speeding across the trail. One of the ground squirrels seemed to be used to hikers. When we stopped and I opened the backpack to grab out my camera to take a picture of it from the distance, I came to us because it might have thought we have food. I was able to take a really good shot of it right at the moment when it was inspecting my lense.

Yesterday we were bowling in the evening. Clarissa, Miriam and Jenny came along. After a rather bad start I was getting better and better and in the end I won both games.

Today, after Clarissa finished working, we went together to Penticton to go for a late-evening hike in Skaha Bluffs Provincial Park. The Irish Trisha came along. She is Miriams roommate. We picked up her friend Christy in Penticton and it was already 7 when we reached the beginning of the hiking trail. After a short while of walking on public hiking trails we left the trail because of the lack of time to find a direct path to a big rock higher up to have a nice view of the sunset, he Okanagen Lake and Skaha Lake as well as Penticton.