Wir blieben bei Tony über Silvester. Nachmittags trafen wir die Schweizerin Belinda aus dem Dreamers’ Senctuary in Hilo. Sieh hatte ein Jeep gemietet denn unser Plan war den Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea zu sehen. Mit dabei war die Französin Victoria welche wir ebenfalls über Eric am Kehena-Beach kennen gelernt haben. Barbara hatte keine Lust und blieb deshalb bei Toni mit den Anderen.
Am Touristenzentrum, auf halbem Weg nach oben wurden wir allerdings bitter enttäuscht. Die Gipfelaufahrt war aufgrund von Windgeschwindigkeiten von bis zu 120km/h gesperrt. Es blieb uns nicht anderes übrig als in der Nähe des Touristenzentrum auf einen Hügel zu steigen und von dort aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Das war allerdings alles andere als verkehrt denn wir befanden uns bereits über der Wolkendecke und hatten einen wunderschön Sonnenuntergang. Als es dunkel wurde, wurden am Touristenzentrum Teleskope aufgestellt und wir konnten den Mond, die Milchstraße sowie die Venus einmal in größerer Ansicht betrachten. Den Mond fand ich dabei besonders spannend da vor allem am Rand, wo die Sonne lange Schatten wirft, Krater und Gebirgslandschaften deutlich zu erkennen waren.
Belinda wohnte in einem Hostel in Hilo und so setzte sie uns dort ab. Nachts trampen, ob das was wird? Victoria und Patrick standen dem etwas pessimistisch gegenüber – grundlos, denn wir wurden nach nicht einmal 5 Minuten eingesammelt.
Zurück bei Toni waren schon einige Leute da und wir feierten ins neue Jahr und tranken einige Bier. Zu viele für mich wie ich leider hart lernen musste. Im Suff hatte ich die geniale Idee einen Handstand zu üben und knallte natürlich mangels Körperkontrolle auf die Hüfte und habe mir diese geprellt. Die nächsten Tag waren manche Bewegungen unangenehm und meine Hüfte wurde immer blauer. Vor allem Niesen hörte sich die nächsten Tage ungefähr so an: HATSCHUUM!! AAAHHHH!!! – Naja passiert. Hab ich meine Verletzung für dieses Jahr hoffentlich weg. Mittlerweile ist es fast geheilt.
Patricks Flug nach Thailand ging am 3. und meiner und Barbaras am 7. Sie blieb vorher allerdings noch eine Nacht in Hilo und so zog ich am vorletzen letzten Tag nochmal allein los um das “Hedonisia Hawaii Eco-Hostel” zu sehen in dem Victoria arbeitet und wohnt. Sie meinte es sei ein wundervoller Ort und ich sollte ihn unbedingt noch sehen bevor ich gehen muss. Klang gut, ich hatte Zeit und wollte mich sowieso noch von Victoria verabschieden. Also trampte ich dort hin. Sie hatte nicht übertrieben. Die Unterkünfte strotzen nur so vor Kreativität und jedes der einzeln Hales hatte seine Vorzüge. So gibt es neben den normalen Moskitonetz-Hütten einen alten Schulbus und einen Wohnwagen.
Die besten zwei Hales waren allerdings andere. “Ocean View” heißt nicht ohne Grund so, denn es liegt am Rand des Kraters des Grundstücks und man kann im Bett liegen oder auf der kleinen Terrasse sitzen und hat einen wunderschöne Aussicht bis zum Meer in zwei Kilometern Entfernung.
Von “Ocean View” führt ein schmaler Trampelpfad durch dichten Urwald den Krater hinab. Plötzlich lichtet sich der Schmal Pfad und man steht auf einer kleinen Lichtung auf der eine weitere Hale steht. Der Charm bei diesem liegt hier besonders darin, dass es so isoliert von den anderen Hales ist.
Da Victoria an diesem Tag allerdings arbeiten musste, verabschiedete ich mich bald und fuhr zurück zu Tonys Haus.
Nachdem ich am nächsten Morgen mein Rucksack gepackt und mich verabschiedet hatte ging es Richtung Kona auf der anderen Seite der Insel von wo mein Flug am nächsten Tag gehen würde. Zuerst nach Hilo wo ich im Shark’s Coffee erstmal eine Pause machte. Ich war eh viel zu spät aufgebrochen und würde es nicht mehr schaffen Barbara um 5 abends am alten Flughafen zu treffen. Gegen 3 versuchte ich mein Glück und wurde noch 2 kurzen Mitfahrgelegenheiten von Vater und Sohn namens Bob und Bob eingesammelt. Auf halben Weg fragt mich der junge Bob wo genau ich denn eigentlich genau hin müsse. – Zum alten Flughafen. – Das passt ja bestens, ich habe um 5 Uhr Rugbytraining dort nebenan. Kurz vorm Ziel fragte mich der alte Bob ob ich denn schon gegessen hätte. Ich verneinte und so fuhren wir noch fix durch den McDrive. McKotz stand sowieso noch auf der To-Do-Liste um zu sehen ob es denn wirklich so viel schlechter als in Deutschland ist. “Such dir was aus und mach dir ums Geld keine Sorgen”, meinte Vater-Bob. Oh man, ich hatte mal wieder mehr Glück als Verstand an diesem Tag. Ich musste nie lange auf eine Mitfahrgelegenheit warten, bekam noch Abendbrot spendiert und war richtig Klischee-deutsch 5 Minuten vor 5 am vereinbarten Treffpunkt.
Es dauerte allerdings noch gut eine Stunde bis Barbara aufschlug. Im Schlepptau hatte sie einen der Hippies vom “Round House” aus dem Waipio Valley welchen sie in Hilo wieder getroffen hatte. So verbrachten wir einen schönen letzten Abend am Strand und ich fuhr am nächsten Morgen zum Flughafen.
Mitgenommen wurde ich nach wenigen Minuten von Ariel welche selbst 5 Jahre durch die USA getrampt ist. Sie musste natürlich auch zum Flughafen, denn sie wollte einen Freund abholen. Da wir aber noch eine Stunde Zeit hatten fuhren noch einmal an den Strand. Leider macht Ariel gerade eine schwere Zeit durch. Ihre Beziehung ist in die Brüche gegangen und der alte Mann mit dem sie und ihr Exfreund ein Jahr lang Nutzpflanzen angebaut hat, hat sie vom gemeinsamen Grundstück geekelt. Der Grund? Er war neidisch, dass sie eine besser Gärtnerin als er ist. So ist ihr aus diesen zwei Gründen nur ihr Truck als Einziges geblieben.
Im Flieger saß ich neben Marie, eine Mutter die wohl ungefähr so alt wie meine Mutter ist und endlos viel zu essen am Start hatte und mich während des Fluges durchgefüttert hat. Ich habe ihr erzählt was ich so auf Hawaii erlebt und sie fand das äußert interessant. So sehr, dass sie meinte ich wäre interessanter als die Menschen mit denen ihrer Tochter sonst abhängt und ich müsste sie mal kennen lernen …
In Seattle blieb ich über Nacht auf dem Flughafen und hatte einen eher ungemütlichen Schlaf. Da mir Marie zum Abschied noch einen 10er in die Hand gedrückt hat, ging ich erstmal fett frühstücken um dann in den Flieger nach Vancouver zu steigen. Nur 50 Meter nachdem wir abhoben durchstießen wir die morgendliche Nebelschicht und ich sah einen wunderschönen Sonnenaufgang und im Hintergrund Mt. Olympus.
Jetzt bin ich wieder im abgefucktesten Hostel von ganz Vancouver und bin täglich in der Bibliothek um nach Jobs für den Winter zu suchen. Irgendwie längt das Internet und Computerspiele vom bewerben ab. Das kalte und trübe Wetter ist leider auch nicht gerade förderlich. – Naja, schauen wir mal …
Da meine Kamera leider nicht mehr zu reparieren ist, gibt es nur schlechte Handy Fotos. Die Bilder vom Mauna Kea sind von Victoria.
Vielleicht sollte ich einen Spendenfunktion in meinem Blog einbauen damit ich mir die Kamera noch einmal kaufen kann und euch weiterhin mit guten Fotos versorgen kann …
We stayed at Tonys’ for new years eve. In the afternoon we met the swiss girl Belinda in Hilo. We met her at the Dreamers’ Senctuary. She rented a Jeep because we had the plan to see the sunset on the top of Mauna Kea. We had company from the french girl Victoria who we also met through Eric at Kehena Beach. Barbara stayed with Tony and the others because she did not feel in the mood.
We got disappointed half way up at the tourist center. The road up was blocked due heavy winds up to 120 km/h (70 mph). We had no other option than staying there and and climb a hill close by and watch the sunset from there. But this was not bad at all because we were already over the clouds and had an amazing view. The build up some telescopes at the tourist center after it become dark and therefore we were able to have a closer look at the Moon, the Milky Way and Venus. The Moon was fascinating. You were able to see mountains and craters especially at the side were sun made long shadows.
Belinda stayed in a hostel in Hilo and so she dropped us of there. Hitchhiking at night? Hopefully we get lucky. Patrick and Victoria had a pessimistic view about that – without any reason than we got picked up within 5 minutes.
There were already some people around when we came back to Tonys’. We had couple of beers. To much for me because I had the bright idea to try a handstand when I was drunk and because of the lack of body control a banged my hip at the ground and bruised it. Moving my body felt quite uncomfortable the Next day. Particularly sneezing sound like this: HATSCHUUM!! AAAHHHH!!! – Whatever, happens. Hope I fulfilled my injury target for the year. Anyhow, it is almost healed now.
Ptratricks flight to Thailand left on 3rd and mine and Barbaras at the 7th. She stayed in a hostel in Hilo for the last night and so I went to visit the “Hedonisa Hawaii Eco-Hostel” where Victoria stayed at my last day in Puna by myself. She meant it is a wonderful place and I really have to see it. Sounded good, I had time and wanted to say goodbye to Victoria anyway. So I hitched there. She was not overdrawing. The accommodations have a huge variety of creativity and each Hale has its preferences. Beside the normal Hales there is a school bus and a camper you can sleep in for example.
The best two Hales where indeed some other. “Ocean View” do not have its name without a reason. It is located at the top of the crater and you can lay in the bad or sit on the small terrace and have I wide view and see the ocean some kilometers away.
There is a small trail going down through thick jungle from “Ocean View”. Suddenly you come to a tiny clearing and another Hale on it. The charm about that is that it is so isolated from the rest.
Victoria were on duty that day and so I sad goodbye soon and went back to Tony’s house.
After packing and saying goodbye the next morning I started to go direction Kona from where my flight would be departing the next day. At first I went to Hilo where I took a break in the Shark’s Coffee. I was getting to late anyway and would not be able to meet Barbara at the old airport in time. Around 3 I tried my luck again and after 2 short rides I got a ride from father and son. Both named Bob. On the way young Bob asked where exactly in Kona I have to go. – To the old airport. – That’s perfect, I have Rugby training next to it at 5 pm. – That was the time I made the appointment with Barbara. Shortly before arriving old Bob asked me if I ate today. I sad no and so we to McDrive. McBarf was on my bucket list for the US anyway to see if it even worse than in Germany. “Pick anything you want and don’t worry about the money.”, said father Bob. Oh . my. gosh. I had more luck than judgment that day. I had not to wait long for I ride, got a free dinner and was stereotypical German 5 before 5 at the meeting point.
It took an additional hour before Barbara showed up. Along with her she brought a Hippie form the “Round House” in Waipio Valley who she met again in Hilo. We slept at the beach for the last night before I had to go to the airport the next morning.
I got a ride after few minutes from Ariel who used to travel through the US for 5 years by herself. She also had to go to the airport of course for picking up a friend. We had one hour left and so we went to the beach once again. Sadly Ariel is having a bad time right now. She split up with her fiancé and the old guy who they worked with drove them away from property where they grow crop plants. The reason? He was jealous because she is better gardener than him. These two things the are reasons why she only owns a truck now.
On the flight I sat next to Marie. I mother who I assume was as old as my mother. She had apparently endless food to share and feast me. I told her what I experienced on Hawai’i and found that really interesting. So much that she meant I should get to know her daughter because because she normally hangs around with more boring people …
I had to stay on the airport of Seattle overnight and a had a quite uncomfortable sleep. While saying goodbye Marie gave me 10 bucks for even more food. Therefore I had a huge breakfast in the morning before had to go on the plane to Vancouver. After 50 meters of gaining high we already broke through the morning fog and I could see an amazing sunrise with Mt. Olympus in the background.
Right now I am the most fucked up hostel of Vancouver again. I am going to the library daily to look for winter jobs. Somehow the Internet and computer games distracting me a little bit form applying. The cold and dark weather does not help either. – Well, let’s see …
There is no chance of repairing my camera and so I can on show you bad smartphone photos only. The pictures from Mauna Kea are from Victoria.
Maybe I should implement a donation button so I can afford a new camera and so I can provide you with more amazing photos …