Jenny hatte letzten Mittwoch frei und so entschieden wir noch einmal James Kanu zu leihen und auf dem Okanagen Lake zu paddeln. Diesmal in nörliche Richtung. Die Landschaft ist in diese Richtung noch schöner und wird nur von ein paar riesigen Villen gesäumt. Manche haben das Aussehen und die Dimension eines Schlosses.
Jenny muss Mitte Juni in Toronto sein und dafür muss sie noch einen Flug buchen. “Oder wir machen einen Roadtrip mit deinem Van nach Toronto”, meinte sie zum Spaß beim paddeln. “Warum eigentlich nicht?”, dachte ich mir. Ich bin nun bereits 3,5 Monate in Kelowna und es wird langsam Zeit weiter zu reisen. Außerdem ist ein Roadtrip zu zweit auch weitaus spaßiger und kostengünstiger als allein. – Also haben wir die Idee fest gemacht. Wenn da nicht diese Politiker mit ihren flaschen Versprechen wären … Doch dazu später mehr.
Simon, mit dem ich, Henrik und Nils vor 2 Wochen campen waren, hatte uns zu einer Technoparty im Wald eingeladen welche diesen Freitag statt fand. Der Weg dort hin war menschenleer und wir hatten schon Angst wir hätten uns verirrt bis wir dann in der Ferne Musik hörten. Die Musik war unerwartet gut und die Lichtanlagen welche die Bäume in lauter bunten Farben schiller lies waren atemberaubend. Da Paula und ich ganz gut getrunken hatten machten wir die Probe aufs Exempel und schliefen im Van. Dafür und vor allem für den geplanten Roadtrip hatte ich tagsüber ein Holzgestell gebastelt. Über dieses und die zusammengeklappt mittlere Bank liegt eine 140iger Luftmatratze welche mir Wayne netterweise kostenlos überlassen hat.
Allerdings war die Nacht ziemlich kalt und wir sind bereits morgens um 6 zurück zum Hostel gefahren um erneut schlafen zu gehen.
Am Sonntag wollte ich unbedingt irgendetwas unternehmen und entschied mich dann für Wandern. Paula hat sich spontan angeschlossen und gemeinsam haben wir den Carrot Bluffs Mountain erklommen. Der Wanderweg war schön. Vor allem schön anstrengend, was aber durch einen Wasserfall auf halbem Wege und eine tolle Aussicht über West Kelowna belohnt wurde.
Zu den Politikern und ihren Versprechen. Gestern bin ich morgens mit meinem Auto “Vangela Makel” zur Arbeit gefahren. Als ich ich an einer Ampel los fuhr machte der Van plötzlich einen kleinen Hopser und es kamen sehr beängstige vom linken Vorderrad. Mist – Platten! Ich parkte den Wagen auf einem Parkplatz um abends nach der Arbeit mit Wayne zurück zu kommen. Die Radmuttern sind aber so fest gezogen oder gerostet, dass wir mit dem normalen Werkzeug diese nicht locker bekommen haben. Wayne war sogar so nett, dass er nachdem er mich am Hostel abgesetzt hatte nach Hause gefahren ist, sich von seinem Nachbarn das richtige Werkzeug geliehen hat und es noch einmal versucht hat. 4 von 5 ließen sich lösen nur eine wollte nicht und ist jetzt rund.
Heute nach dem Aufstehen erhielt ich einige SMS von Wayne denn er hatte sich bereits am Morgen seine Werkstätten angerufen und für mich nach gefragt was das Beste wäre zu tun.
Mit einem geliehen Rad fuhr ich dann erneut zum Van um es noch einmal zu versuchen – vergeblich. Also fuhr ich zu den beiden Werkstätten und entschied mich dann für die zweite. Dort bekam ich zuerst die Nummer für den Abschleppdienst welcher mein Auto dann zur Werkstatt gebracht hat. Jetzt steht “Vangela Makel” in der Werkstatt und ich hoffe, dass es nicht zu teuer wird und wir wie versprochen zum Roadtrip nach Toronto in 2 Wochen aufbrechen können.
Gestern Abend saßen einige Leute zusammen auf dem Sofa im Wohnzimmer des Hostels und da viele Lust auf einen Film hatten legte ich “Nightcrawler” ein. Letztendlich haben aber nur Jenny und ich den Film zu Ende geschaut. Wir unterhielten anschließen sehr gut für 2 Stunden bis es bereits Nachts um 2 war und wir endlich beschlossen schlafen zu gehen. Doch daraus wurde nichts, denn in genau dem Moment erhielt Jenny eine Email von aurorawatch.ca: “Red Alert für Nordlichter”. Wir pakten schnell warme Sachen und die Kamera ein und fuhren mit Jennys Auto zum Fuße des Knox Moutains um dann nach oben, zu der Stelle zu wandern an der ich bereits einmal vergeblich mit Sabine nach Nordlichtern ausschau gehalten habe.
Diesmal hatten wir Glück und ich habe zum ersten Mal Nordlichter gesehen. Mit bloßem Auge waren sie kaum zu erkennen aber die Kamera hat sie gut eingefangen.
Jenny had a day off last Wednesday and so we decided to lent James kanu again and go paddling on the Okanagen Lake. This time we went north. The landscape is even more beautiful and lined with huge mansion. Some have the looks and the dimensions of a castel.
Jenny has to be in Toronto in the middle of June and has to book a flight therefore. “Or, wir go on a road trip with your van to Toronto”, she said jokingly. “Why not?”, I thought by myself. I am in Kelowna for already 3.5 month and it is about time to go on travelling. Besides travelling with company is more fun and also cheaper. – So we settled it. If there were not the politicians with their false promises … but more on that later.
Simon who I, Henrik and Nils were camping with, invited us to a forest techno party which took place this Friday. The way up there was deserted and we were afraid we thought we got lost until we heard some music further away. The music was unexpectedly good and the laser show which covered the trees in colourful lights was breathtaking. Paula and I had some booze there and so we took the ultimative test and slept in the Van. Therefore and especially for the planned road trip a build a wooden frame the same day. Over this and the folded passenger seat in the middle I put a queen size air mattress which I got from Wayne kindly for free.
However it was really cold at night and so went back to the hostel at 6 in the morning to fall back asleep again.
I really wanted to do something on Sunday and decided to hiking then. Paula accompanied me spontaneously and together we hiked up the Carrot Bluffs Mountain. The hike was nice but difficult. We were rewarded by a waterfall and an wonderful view over West Kelowna on the top.
Back to the politicians and their promises. Yesterday, in the morning I drove to work in my car “Vangela Makel”. When I started from a traffic light the van made a little hop really alarming noises where coming from the left front tire. Damn – Flat tire! I parked the car in a parking lot to come back with Wayne in after work in the evening. Die lug nuts are so tight and rusty that we could not get them loose with the normal equipment. Wayne dropped my at the hostel and was so kind to get home, get some heavy equipment from his never and getting back to the van to try to untighten the lug nuts. He was able to loosen 4 out of 5. Only one would not budge and now it is round.
When I got up this morning I got several text messages from Wayne because he already called his repairs shops to ask what I should do. I went back to my car to give it another try – without success. So I rode to the two repair shops and the decided to bring in the car to the second. At first they gave me a number for a tow truck company and they brought the van back to the repair shop. Now “Vangela Makel” is waiting to get fixed and I hope it is not getting too expensive and we can go on the road trip to Toronto in two weeks as she promised me.
Yesterday in the evening some people were sitting together in the living room in the hostel and some felt like watching a movie so I put on “Nightcrawler”. In the End only Jenny and I finished watching the movie. Afterwards we had a good conversation for almost 2 hours until 2 at night and we finally decided to go sleeping but nothing came of it because right at this moment Jenny got an email notification from aurorawatch.ca: “Red Alert for northern lights”. We quickly packed warm clothes and the camera and drove with Jennys car to bottom of Knox Mountain to hike up to the same place where Sabine and I tried to watch northern lights without success a while ago. These time we were lucky and I have seen northern lights for the first time in my life. It could hardly them with the naked eye but the camera was able to catch them even better.